„Alles kommt in die Schüssel, was blüht!“ – Salate mit Blüten

Mit Gott am runder Tisch – Mensch und Gemeinschaft am 14. Juli, mit Annemarie Schilling


„Ich möchte heute damit beginnen, dankbar darüber nachzudenken, wie gut alles auf der Welt geschaffen wurde. Es ist wirklich für alles gut gesorgt worden, von unserm Schöpfer, der ja auch uns Menschen als das höchste in seiner Schöpfung ausgedacht und erschaffen hat. Wir können denken, lieben, leben, glauben, vertrauen und für uns sorgen und für unsere Lieben sorgen. Alles ist so gut durchdacht und gemacht von unserem guten Gott; wenn wir es nur annehmen und mit unseren Gedanken auch dankbar anwenden könnten.
Da ist v.B. der Satz


„Ein Apfel am Tag – mit dem Doktor kein Plag”


An dieser Volksweisheit ist so einiges dran. Äpfel gehören zum Gesündesten, was die Natur zu bieten hat. Das runde Obst ist eine einzigartige Komposition aus Mineralien wie: Natrium – Kalium – Eisen – Magnesium – Kalzium – Vitaminen – Ballaststoffen – sowie – Pektinen. Der Apfel könnte uns bei richtiger Anwendung vielleicht von der Einnahme einiger Chemie befreien und da gibt es noch sehr viele andere gute Dinge, die in unserer heimischen Natur wachsen, die unserer Gesundheit gut tun würden; auch in Form von Tees und Heilkräutern. Die helfen vielleicht nicht immer so schnell und wirken vielleicht auch anders und die Anwendung ist auch nicht immer so einfach. Kurz und gut – früher sagte man „der liebe Gott hat für jedes Zipperlein ein Kraut wachsen lassen” – nichts gegen die moderne Medizin und der Chemie, das sehe ich auch als gute Gabe Gottes an, aber manchmal sollte man sich doch überlegen, ob es nicht auch etwas anderes gibt. Das lohnt sich, weil dabei oft die inneren Organe geschont werden könnten, jedenfalls bei längerer Anwendung. Ich habe mich da mal ein bisschen umgeschaut, was es da alles gibt und in einem Buch – „Essbare Wildpflanzen“ – nachgelesen. Das ist sehr interessant, was da alles essbar und oft auch gesund und heilbringend ist, da staunt man wirklich.
Es ist ja aber heutigen Tages nicht immer leicht an solche Pflanzen ran zu kommen, weil es ja sicher sein muss, dass sie nicht chemisch gespritzt sind, und dazu muss ich einen Gartenbesitzer kennen, von dem ich genau weiß, dass nur organische Düngemittel und Pflanzenschutzmittel benutzt werden.

Bekannte Blüten, die also Deko und zum Mitessen verwendet

werden können
Kapuzinerkresse
Rosenblätter
Hornveilchen – Stiefmütterchen
Lavendelblüten
Ringelblumen Calendula
Veilchen
Cosmea Blüten
Gänseblümchen
Klee Blüten
Löwenzahn Blatt und Blüten
Schnittlauch und Blüten
Kürbis Blüten
Borretsch Blüten
Holunderblüten

Buchweizen im Salat
Buchweizen ist kein Getreide. Es ist eine Pflanze aus der Familie Knöterich und ist sehr gesund und vielfältig verwendbar in der täglichen Nahrung. Sehr gut kann man es zum keimen bringen: Wasser darauf und 2 Tage später zeigen sich schon die Keime, die sind sehr gesund und enthalten sehr viel
Kieselsäure für Haut und Haare,
Lysin schützt die Knochen und das Gewebe,
Vitamin E schützt die Zellen und Nerven,
Vitamin B5 schützt das zentrale Nervensystem,
Vitamin B2 für die Umwandlung von Nahrung in Energie,
Ritin hilft bei Gefäßerkrankungen, usw. „

Annemarie Schilling

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Mit Gott am Runden Tisch – Mensch und Gemeinschaft

Am 14. Juli 2019 um 15.00 Uhr, im Gemeindezentrum Kreuzkirche, Fruerlundholz 18, in 24943 Flensburg

stellt Annemarie Schilling Salate mit außergewöhnlichen Zutaten aus dem Garten vor:

„Alles kommt in die Schüssel, was blüht! – Salate mit Blüten“.

So viele Blüten könnten nicht nur Bienen und Schmetterlingen, sondern auch uns gut tun, doch wir denken nicht daran, dass wir sie essen könnten. Wir dürfen also probieren und uns wundern, wie reich Gott uns alle versorgt.

Am Ende ist immer Gelegenheit für „Kerzenzeit“, dann können alle ein Licht für Wichtiges anzünden und still oder auch gemeinsam dafür beten. Mit einem Vaterunser und Segen schließen wir ab.

Gottesdienste – Juli 2019

  • Sonntag     7. Juli     10.00 Uhr    Gottesdienst mit Zsolt Kiss- Rabata und Peter Nordmann
  • Sonntag    7. Juli     11.00 Uhr      Kirchenkaffee
  • Sonntag 14. Juli     15.00 Uhr      Mit Gott am Runden Tisch – Mensch und  Gemeinschaft , Thema: „Alles kommt in die Schüssel, was blüht! – Salate mit Blüten“ mit Anne Schilling
  • Sonntag    21. Juli   10:00 Uhr      Gottesdienst mit Zsolt Kiss-Rabata und Edgar Nordmann
  • Sonntag      21. Juli        11:00 Uhr      Kirchenkaffee
  • Sonntag      28. Juli       10.00 Uhr     Gottesdienst mit Abendmahl mit Regina Waack und Peter Nordmann in der Kirchengemeinde Fruerlund, Fruerlundhof 1!!!
  • Sonntag      28. Juli        11.00 Uhr   Kirchenkaffee

Veranstaltungskalender Juli 2019

Dienstag 02.07.19 12.00 keine Straßenarbeit im Juli

Mittwoch 03.07.19 06.00 Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit

Freitag 05.07.19 17.00 kein Trommeln mit Lydia wegen Sommerferien

Dienstag 09.07.19 12.00 keine Straßenarbeit im Juli

Mittwoch 10.07.19 06.00 Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit

Donnerstag 11.07.19 18.30 Hauskreis Flensburg in Oeversee

Freitag 12.07.19 17.00 kein Trommeln mit Lydia wegen Sommerferien

Dienstag 16.07.19 12.00 keine Straßenarbeit im Juli

Mittwoch 17.07.19 06.00 Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit

Mittwoch 17.07.19 18.00 öffentliche Sitzung der Gemeindeleitung nach Bedarf

Freitag 19.07.19 17.00 kein Trommeln mit Lydia wegen Sommerferien

Dienstag 23.07.19 12.00 keine Straßenarbeit im Juli

Mittwoch 24.07.19 06.00 Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit

Freitag 26.07.19 17.00 kein Trommeln mit Lydia wegen Sommerferien

Dienstag 30.07.19 12.00 keine Straßenarbeit im Juli

Mittwoch 31.07.19 06.00 Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit

Im Vertrauen unterwegs – Bericht von unserer NJK 2019 in Braunfels

Die 27. Sitzung der NJK vom 12. bis 16.06.2019, inzwischen meine dritte Konferenztagung in Braunfels/Hessen, hatte eine ungewöhnliche „Spannungskurve“: Am ersten Tag ging es in vollem Tempo los: mit etlichen Wahlen, die zur Besetzung von allen Gremien zum neuen Konferenz-Jahrviert nötig sind; mit Grußworten von anderen Konferenzen wie der SJK, der OJK, der Schweiz und Ungarn. Dann kamen wir zum Thema: „Umgang mit homosexuellen Menschen in unserer Kirche“ und dem Beschluss unserer Generalkonferenz mit den problematischen Ausführungsanweisungen. Darin ist nach den Worten unseres Bischofs Harald Rückert das Gift des Misstrauens. Er warb darum, dem Misstrauen keinen Raum zu geben, sondern uns gegenseitig unseren Glauben zu glauben und ehrlich zu versuchen, „in den Schuhen des Anderen zu gehen“ (indianische Weisheit). Die NJK beschloss fast einstimmig weitere Gespräche am „Runden Tisch“, um gemeinsame Wege unserer EMK mit allen in ihr vereinten Sichtweisen und Frömmigkeitsstilen zu finden, die uns als Kirche ein so großer Reichtum ist.

Der zweite Sitzungstag „plätscherte“dagegen eher dahin. Beim „Abend der Gemeinschaft“ wurde dann u.a. der verstorbenen Pastoren und Pastorenwitwen gedacht, auch Frau Leifert. In den Ruhestand verabschiedet wurden u.a. Ulli und Claudia Schempp, die seit 30 Jahren die Konferenzkasse und -Geschäftsstelle geleitet haben.

Am dritten Tag nahm die Sitzung wieder richtig Fahrt auf, bei den Beratungen und Abstimmungen zu vier alternativen Anträgen zum Thema Personal und Struktur des Kinder- und Jugendwerkes (KJW) der NJK. Die NJK beschloss die Beibehaltung des KJW in der verkleinerten Form mit Kürzung der Sachmittel um fast 15 %.

Dann kam eine Diskussion zum Begriff „Spieldreher“ in Bezug auf Pastoren angesichts schrumpfender Mitgliederzahlen in der Kirche auf. Dieses seit Jahrzehnten dauernde Schrumpfen wird in den nächsten Jahren, so Schatzmeister Andreas Kraft, zu großen Einnahmeverlusten der NJK und zum Verbrauch der Reserven aus Immobilien der Kirche führen, wenn die Umlagen aller Gemeinden zusammen nicht steigen. Trotz weniger Pastoren im aktiven Dienst steigen die Kosten für Gehälter und Ruhestandsbezüge. Zu viele Gemeinden sind „Nehmergemeinden“. Einige Gemeindebezirke sind außerdem mit ihren Zahlungen deutlich um Rückstand. Die EMK ist ja für die Finanzierung ihres Dienstes allein auf Spenden angewiesen. Die Unterstützung der Gemeinden kann nur funktionieren, wenn es neben „Nehmergemeinden“, die aus dem Topf der Konferenz unterstützt werden, auch Mehreinnahmen gibt durch „Gebergemeinden“, die mehr Umlage bezahlen, als sie für Personalkosten und den Anteilen für die Pastoren im Ruhestand müssten. Dieses Füreinander-Einstehen ist Teil der „Connexio“, der gegenseitigen Verbindung unserer Gemeinden als Norddeutsche Konferenz der EMK.

Um die Kosten unserer Kirche, meist die Gehälter unserer Pastor*innen im aktiven Dienst und im Ruhestand, zu tragen, müsste jedes EMK-Mitglied in Norddeutschland  im Durchschnitt 974,14 € an Beiträgen, Spenden und Kollekten pro Jahr beitragen, damit unsere NJK ihre laufenden Kosten durch die Umlageeinnahmen decken kann. Gut ist, dass wir in Flensburg zur Verbesserung dieser Situation beitragen können: In unserem Bezirk Flensburg sind wir ganz nah dran, denn mit im Schnitt 938,66 Euro pro Kirchenglied und Jahr liegen wir im guten Mittelfeld der Gemeinden und sind pro Person nur 35,48 Euro im Jahr (2,96 Euro pro Monat) von 974,14 Euro entfernt. So ermutige ich alle unsere Mitglieder, Angehörigen und Freunde, ihre monatlichen Gaben um 3 Euro (oder mehr?) zu erhöhen und über unsere Umlage unseren Dank für die Unterstützung unserer Gemeinde durch die NJK auszudrücken, die uns jahrelang ermöglicht hat, weniger Umlage zu bezahlen, als wir für unsere Dienstzuweisungen eigentlich hätten bezahlen müssen. Im kommenden Jahr werden wir erstmals seit vielen Jahren keine „Nehmergemeinde“ mehr sein.

Die Reduktion auf eine Viertelstelle für unsere Pastorin Regina Waack ab Juli 2019, passt genau zur Anzahl unserer Gemeindeglieder (je 120 Glieder ist eine 100%-Stelle vorgesehen). Und trotzdem haben wir mit unserem Nachmittag „Mit Gott am Runden Tisch“ am zweiten Sonntag im Monat alle zwei Wochen unsere Pastorin bei uns in der Gemeinde. Ich bin Gott dankbar für diese gute Möglichkeit und diesen guten Weg!

Nach dem Sendungsgottesdienst mit unserem Bischof Harald Rückert und der EMK Jugendband „Lautstark“ reisten alle am 16.06.2019 wieder in ihre Gemeindebezirke.

Ich grüße Euch herzlich von vielen Teilnehmenden der Konferenz, besonders von unserer Superintendentin Irene Kraft und unserem ehemaligen Pastor B.J. (William Barnard-Jones)!

Beste Grüße auch von mir,

Edgar Nordmann,

Euer Laienmitglied bei den jährlichen Konferenzen unserer Kirche in der Nordhälfte Deutschlands.

„Never walk alone“ im Flensburger Tageblatt

„In Deutschland werden jährlich rund 150.000 Menschen bestattet, die keine Angehörigen oder Freunde mehr haben.  

Außer den Beerdigungsunternehmen kümmert sich niemand um solche Beisetzungen. Damit sollte sich eine so reiche Wohlstandsgesellschaft wie in Deutschland nicht abfinden. Niemand hat es verdient, auf seinem letzten Wege allein gelassen zu werden. Aus dieser Erkenntnis heraus bildete sich unsere Initiative „Abschied in Würde“.

2006 suchten wir nach einer Aufgabe “vor der Haustür“, die wir auch ohne Pastor durchhalten könnten. Wir erfuhren von den von Sozialamt/Ordnungsamt bezahlten anonymen Bestattungen für arm und einsam verstorbene Menschen. Deren Urnen wurden nur von den Friedhofsgärtnern bestattet, ohne sonstige Anteilnahme.

Im November 2006 fand unsere erste Aussegnungsfeier statt. „

https://flensburger-methodisten.com/never-walk-alone-2/

In unserer Aussegnungsfeier sind in letzter Zeit immer mehr Menschen erschienen, um die Verstorbene auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

Am 23. April um 7.45 Uhr war auch die Presse bei unserer Trauerfeier „Never walk alone“ für Verstorbene ohne Geld oder Angehörige und ohne Verfügungen für ihren letzten Weg dabei. Dies Mal hatten wir ausnahmsweise 11 Verstorbene begleitet und waren 37 Teilnehmer, weil erst seit März aufgrund eines Ratsbeschlusses der Stadt Flensburg vom Januar diese Trauerfeiern und die Namen der Verstorbenen auf der Homepage der Stadt öffentlich gemacht werden.

Das war dem Flensburger Tageblatt einen ganzseitigen Artikel auf der Lokalseite wert – mit einer Ankündigung dafür auf der Titelseite des Blatts.  Diesen Artikel hänge ich Euch und Ihnen an, um unsere Freude über diese öffentliche Anerkennung unserer langjährigen Arbeit mit Euch und Ihnen zu teilen.

Herzlich Willkommen bei den Flensburger Methodisten! Hier erzählen wir Ihnen von unserem Glauben, unserem Gemeindeleben und sozialen Tätigkeiten.

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