Pilgern nach Bov (Dänemark)

Logo_EmK_Flensburg Kopie  Pilgern

Von hier ((Fruerlundholz 18) in vier Himmelsrichtungen

 

Am Samstag , dem 12. März 2016, nach Bov, DK.

Um 9.00 Uhr beginnen wir mit einer Andacht im Gemeindezentrum, Fruerlundholz 18, und gehen los. Am Ende des Weges essen wir eine Suppe (unterwegs bitte selber verpflegen!). Um 18.00 Uhr ist der Weg zu Ende.

Die Strecke leiten Martina Krüger-Mattes und Roland Böcker. Für Andacht und Gedankenanstöße sorgt Regina Waack.

Als Teilnehmerbeitrag erbitten wir 10,-€ wenn möglich.

Anmeldung bis Montag vor dem Termin an Regina Waack,

Tel. 0461-49388197, mail: flensburg@emk.de

Bov

 

Advertisements

Weltgebetstag 2016

  Banner WGT 2013 234x60

Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf

Weltgebetstag aus Kuba am Freitag, den 4. März 2016jahr_wgt_logo

Unter dem Titel „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“ erzählen kubanische FrauenMotiv 2016 Kuba_internet unterschiedlicher christlicher Konfessionen von ihren Sorgen und Hoffnungen angesichts der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in ihrem Land. Jesus lässt im zentralen Lesungstext ihrer Ordnung (Mk 10,13-16) Kinder zu sich kommen und segnet sie. Ein gutes Zusammenleben aller Generationen begreifen die kubanischen Weltgebetstagsfrauen als Herausforderung – hochaktuell in Kuba, dem viele junge Menschen auf der Suche nach neuen beruflichen und persönlichen Perspektiven den Rücken kehren. Wo deutsche Gemeinden den Weltgebetstag feiern, machen Methodisten gerne mit. Hier in Flensburg z.B. werden wir mit „St. Nikolai“ und „Paulus“ in „St. Marien schmerzhafte Mutter“ feiern. Auch Männer sind herzlich eingeladen!

Gottesdienst in der Kirche „St.Marien schmerzhafte Mutter“ (Nordergraben) um 18 Uhr.

Pilgern nach Oeversee – 27.02.2016

100_3808Geh deinen Weg, wie ich den meinen suche, zu dem Ziel Mensch zu werden.

Unterwegs begegnen wir der Wahrheit, der Freiheit und uns selbst.

Unterwegs wächst und reift eine Weggemeinschaft, die uns befähigt, 

anderen ein Rastplatz zu sein und Wegweiser.

                                                   Du und ich gehen den Weg.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Pilgern nach Oeversee – 27.02.2016

Sankelmarker_See“Pilgern von hier in vier Himmelsrichtungen”  mit Roland Böcker, Regina Waack  und  Martina Krüger-Mattes

Wir pilgern auf unserem dritten von vier Wegen „Von hier in vier Himmelsrichtungen“ nach Oeversee am 27.02.16 . Um 9.00 Uhr geht es im EmK Zentrum los, gegen 18.00 Uhr können alle vom EmK Zentrum wieder aufbrechen. Wer mitgehen will, bringe neben angemessener Kleidung Schuhe mit gutem Profil, etwas Proviant für unterwegs  und 10,-€  für den Bus zurück und unsere gemeinsame Suppe zum Abschluss mit.

800px-ButschimoorOeversee ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Frörup, Sankelmark und das Naturschutzgebiet Fröruper Berge gehören zum Gemeindegebiet.

Oeversee liegt etwa zehn Kilometer südlich von Flensburg an der Treene und am historischen Ochsenweg.

 

Die romanische St.-Georg-Wehrkirche wurde im 12. Jahrhundert als Feldsteinkirche erbaut.

Bekanntheit erlangte Oeversee durch die Schlacht von Oeversee im Deutsch-Dänischen Krieg. Am 6. Februar 1864 trafen dort die mit den Preußen verbündeten Österreicher vom 6. k.u.k. Armeekorps auf die Dänen. Während des nur wenige Stunden dauernden Kampfes verloren die Österreicher 28 Offiziere und 403 einfache Soldaten; die Dänen, die auf der Flucht in schweres Artilleriefeuer gerieten, 18 Offiziere und 944 Soldaten. Dabei diente 800px-OesterreicherDenkmalOeverseeder königlich dänisch privilegierte Historische Krug als Stabsquartier der Österreicher und war zugleich das erste Feldlazarett unter der Flagge des zuvor neugegründeten Roten Kreuzes.

Die Einwohner des etwa zehn Kilometer entfernten Flensburg gedenken noch heute der Hilfe ihrer Bürger für die Verwundeten am Tag nach dem Gefecht in einem alljährlich von Flensburg nach Oeversee stattfindenden Oeversee-Marsch.

Mitte  März gehen wir den vierten Pilgerweg nach Bov/DK.

Julklapp – 19.12.2015

Julklapp“ ist in Norddeutschland und Skandinavien ein meist vorweihnachtlicher Brauch.god jul

Ursprünglich stammt der Brauch des Julklapp aus Skandinavien und bedeutet wörtlich übersetzt ganz einfach: Weihnachtsgeschenk. Beim traditionellen Julklapp übergab man die Päckchen nämlich nicht schon in der Adventszeit, sondern erst am Weihnachtsabend. Nach dem gemeinsamen Essen wurden die in mehrere Lagen Papier oder Karton eingepackten Geschenke von einem Familienmitglied ins Weihnachtszimmer geworfen. Zu den Päckchen gehörte ein kleiner Spruch, der den Beschenkten auf lustige Weise umschrieb, sodass unter viel Gelächter erraten werden konnte, für wen das jeweilige Geschenk bestimmt war.

Julklap 2015 (37)             Julklap 2015 (43)

Julklap 2015 (31)Heutzutage ist es meistens so, dass die Geschenke bei einer Feierlichkeit anonym ausgetauscht werden. Bei uns werden die Geschenke beim Würfelspiel ausgetauscht, bei dem man sein Präsent wieder verlieren und ein anderes gewinnen kann. Dieses Spiel ist echt spannend und lustig, wir lachen sehr viel.

In diesem Jahr hat uns Uwe eine lustige Weihnachtsgeschichte erzählt, Lydia getrommelt und unsere Superintendentin, Frau Irene Kraft mit uns gefeiert.

Der Christbaumständer

Beim Aufräumen des Dachbodens ­ ein paar Wochen vor Weihnachten ­entdeckte ein Julklap 2015 (22) 2Familienvater in einer Ecke einen ganz verstaubten, uralten Weihnachtsbaumständer. Es war ein besonderer Ständer mit einem Drehmechanismus und einer eingebauten Spielwalze. Beim vorsichtigen Drehen konnte man das Lied “O du fröhliche” erkennen. Das musste der Christbaumständer sein, von dem Großmutter immer erzählte, wenn die Weihnachtszeit herankam. Das Ding sah zwar fürchterlich aus, doch da kam ihm ein wunderbarer Gedanke. Wie würde sich Großmutter freuen, wenn sie am Heiligabend vor dem Baum säße und dieser sich auf einmal wie in uralter Zeit zu drehen begänne und dazu “O du fröhliche” spielte. Nicht nur Großmutter, die ganze Familie würde staunen.

Es gelang ihm, mit dem antiken Stück ungesehen in seinen Bastelraum zu verschwinden. Gut gereinigt, eine neue Feder, dann müsste der Mechanismus wieder funktionieren, überlegte er. Abends zog er sich jetzt geheimnisvoll in seinen Hobbyraum zurück, verriegelte die Tür und werkelte. Auf neugierige Fragen antwortete er immer nur “Weihnachtsüberraschung”. Kurz vor Weihnachten hatte er es geschafft. Wie neu sah der Ständer aus, nachdem er auch noch einen Anstrich erhalten hatte. Jetzt aber gleich los und einen prächtigen Christbaum besorgen, dachte er. Mindestens zwei Meter sollte der messen. Mit einem wirklich schön gewachsenen Exemplar verschwand Vater dann in seinem Hobbyraum, wo er auch gleich einen Probelauf startete. Es funktionierte alles bestens. Würde Großmutter Augen machen!

Endlich war Heiligabend. “Den Baum schmücke ich alleine”, tönte Vater. So aufgeregt war er lange nicht mehr. Echte Kerzen hatte er besorgt, alles sollte stimmen. “Die werden Augen machen”, sagte er bei jeder Kugel, die er in den Baum hing.

Vater hatte wirklich an alles gedacht. Der Stern von Bethlehem saß oben auf der Spitze, bunte Kugeln, Naschwerk und Wunderkerzen waren untergebracht, Engelhaar und Lametta dekorativ aufgehängt. Die Feier konnte beginnen. Vater schleppte für Großmutter den großen Ohrensessel herbei. Feierlich wurde sie geholt und zu ihrem Ehrenplatz geleitet. Die Stühle hatte er in einem Halbkreis um den Tannenbaum gruppiert. Die Eltern setzten sich rechts und links von Großmutter, die Kinder nahmen außen Platz.

Jetzt kam Vaters großer Auftritt. Bedächtig zündete er Kerze für Kerze an, dann noch die Wunderkerzen. “Und jetzt kommt die große Überraschung”, verkündete er, löste die Sperre am Ständer und nahm ganz schnell seinen Platz ein. Langsam drehte sich der Weihnachtsbaum, hell spielte die Musikwalze “O du fröhliche”. War das eine Freude! Die Kinder klatschten vergnügt in die Hände. Oma hatte Tränen der Rührung in den Augen. Immer wieder sagte sie: “Wenn Großvater das noch erleben könnte, dass ich das noch erleben darf.” Mutter war stumm vor Staunen.

Eine ganze Weile schaute die Familie beglückt und stumm auf den sich im Festgewand drehenden Weihnachtsbaum, als ein schnarrendes Geräusch sie jäh aus ihrer Versunkenheit riss. Ein Zittern durchlief den Baum, die bunten Kugeln klirrten wie Glöckchen. Der Baum fing an, sich wie verrückt zu drehen. Die Musikwalze hämmerte los. Es hörte sich an, als wollte “O du fröhliche” sich selbst überholen. Mutter rief mit überschnappender Stimme: “So tu doch etwas!” Vater saß wie versteinert, was den Baum nicht davon abhielt, seine Geschwindigkeit zu steigern. Er drehte sich so rasant, dass die Flammen hinter ihren Kerzen herwehten. Großmutter bekreuzigte sich und betete. Dann murmelte sie: “Wenn das Großvater noch erlebt hätte.”

Als Erstes löste sich der Stern von Bethlehem, sauste wie ein Komet durch das Zimmer, klatschte gegen den Türrahmen und fiel dann auf Felix, den Dackel, der dort ein Nickerchen hielt. Der arme Hund flitzte wie von der Tarantel gestochen aus dem Zimmer in die Küche, wo man von ihm nur noch die Nase und ein Auge um die Ecke schielen sah. Lametta und Engelhaar hatten sich erhoben und schwebten wie ein Kettenkarussell am Weihnachtsbaum. Vater gab das Kommando “Alles in Deckung!” Ein Rauschgoldengel trudelte losgelöst durchs Zimmer, nicht wissend, was er mit seiner plötzlichen Freiheit anfangen sollte. Weihnachtskugeln, gefüllter Schokoladenschmuck und andere Anhängsel sausten wie Geschosse durch das Zimmer und platzten beim Aufschlagen auseinander.

Die Kinder hatten hinter Großmutters Sessel Schutz gefunden. Vater und Mutter lagen flach auf dem Bauch, den Kopf mit den Armen schützend. Mutter jammerte in den Teppich hinein: “Alles umsonst, die viele Arbeit, alles umsonst!” Vater war das alles sehr peinlich. Oma saß immer noch auf ihrem Logenplatz, wie erstarrt, von oben bis unten mit Engelhaar und Lametta geschmückt. Ihr kam Großvater in den Sinn, als dieser 14­18 in den Ardennen in feindlichem Artilleriefeuer gelegen hatte. Genau so musste es gewesen sein. Als gefüllter Schokoladenbaumschmuck an ihrem Kopf explodierte, registrierte sie trocken “Kirschwasser” und murmelte: “Wenn Großvater das noch erlebt hätte!” Zu allem jaulte die Musikwalze im Schlupfakkord “O du fröhliche”, bis mit einem ächzenden Ton der Ständer seinen Geist aufgab. Durch den plötzlichen Stopp neigte sich der Christbaum in Zeitlupe, fiel aufs kalte Buffet, die letzten Nadeln von sich gebend. Totenstille!

Großmutter, geschmückt wie nach einer New Yorker Konfettiparade, erhob sich schweigend. Kopfschüttelnd begab sie sich, eine Lamettagirlande wie eine Schleppe tragend, auf ihr Zimmer. In der Tür stehend sagte sie: “Wie gut, dass Großvater das nicht erlebt hat!”

Mutter, völlig aufgelöst zu Vater: “Wenn ich mir diese Bescherung ansehe, dann ist deine große Überraschung wirklich gelungen.”

Unterdessen hatte auch Sohn Andreas seine Deckung verlassen und schaute seinen Vater mit großen leuchtenden Augen an : “Du, Papa, das war echt cool! Machen wir das jetzt Weihnachten immer so?

 

Die Methodisten in Flensburg

Herzlich Wilkommen im Blog der Flensburger Methodisten!

Hier erzählen wir Ihnen von unserem Glauben, unserem Gemeindeleben und sozialen Tätigkeiten.

29.08 (91)

„Auch wenn wir es nicht schaffen, dass die Kriege in aller Welt aufhören, auch wenn wir nicht alle Kinder Gottes miteinander versöhnen können, so soll doch jeder tun, was er kann.“ 
John Wesley