Bericht an die Bezirksversammlung

emk-flensburg 2 

„Von Osten und Westen und von Norden und Süden werden Menschen kommen und sich im Reich Gottes zu Tisch setzen.“ (Lk13,29)

 

  1. Personen und Gemeinschaft
    1. Ehrenamt
    2. Seelsorge und Besuche und Unterricht
    3. Gemeinschaft
    4. Haus- und Gebetskreise
  2. Gottesdienste und Veranstaltungen
    1. Mitgliedschaftsjubiläen
    2. Taufe und Aufnahme
    3. Adventsfeier und Neujahrskaffee
    4. „Sunday Service“
    5. Pilgern
  3. Diakonie
  4. Öffentlichkeitsarbeit
    1. Mutmachpost
    2. Internet
    3. Blog
  5. Ökumene
  6. Finanzen
  7. Bericht des Laienmitgliedes der NJK
  8. Zukunft und Dank

 

  1. Personen und Gemeinschaft
  1. Ehrenamt

Nach wie vor packen alle selbstverständlich und flexibel die Aufgaben an, die ihnen begegnen, und ergänzen einander in konstruktiver und humorvoller Weise. Einige haben dabei klarer ihre Grenzen erkannt und gesetzt und Ämter an andere abgegeben.

Besonders danken wir dem Gemeindeglied, dass sie so lange unseren Schaukasten gestaltet und den Gottesdienstraum vorbereitet hat! Wegen ihrer persönlichen Last hat sie den Schaukasten an unser neues Gemeindeglied und die Vorbereitung des Gottesdienstraumes an ein anderes Gemeindeglied abgegeben. Doch tut sie immer noch ihren Dienst als Bezirkslaienführerin, koordiniert die Gartenarbeit und sucht nach Gastpredigern aus der Ökumene. Vielen Dank für diese Arbeit trotz Deiner schweren Zeit!

Ein Gemeindeglied von uns hat ja seit der letzten Bezirksversammlung das Amt des Vorsitzenden der Gemeindeleitung an die Pastorin kommissarisch abgegeben aber immer noch das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden und des Kassenführers inne; auch gibt er die meisten Impulse für Gespräche im Hauskreis Flensburg/Tarp. Dafür vielen herzlichen Dank!

Außerdem danken wir den anderen Mitgliedern der Gemeindeleitung, die auch mindestens zwei Aufgaben übernommen haben; sie tun auch als Lektoren oder am Büchertisch oder in der Kinderbetreuung während des Gottesdienstes oder als Laiendelegierter oder als Hausmeister oder in unseren Projekten oder im Hauskreis Schleswig Dienst. Eine Lektorin der Gemeinde leitet dazu den Hauskreis Schleswig oft bei sich zu Hause an. Viel stille Arbeit wird auch von anderen Gemeindegliedern getan! Auch unsere Neuen tragen zum Leben unserer Gemeinde bei. Euch allen vielen Dank dafür!!!

       2. Seelsorge und Besuche und Unterricht

Immer noch finden die meisten aus der Gemeinde Telefongespräche mit Ständchen zum Geburtstag schöner als Hausbesuche.

Inzwischen hat Pastorin Regina Waack durch einige Besuche ein Ehepaar beim Einleben im Pflegeheim und später die Familie beim Abschied von der Frau begleitet. Gemeinsam mit der Familie hat sie auch die Urne eines im Frühjahr woanders Verstorbenen im Ruheforst Glücksburg beigesetzt.

Im Zuge einer Taufvorbereitung und einer Aufnahme hat Regina Waack Einzelgespräche geführt, die eine Mischung aus Unterricht, Meinungsausaustauch und Seelsorge waren.

Andere Seelsorgegespräche ergaben sich bei Begegnungen im Gemeindezentrum.

Alle diese Gespräche waren auch für die Pastorin persönlich bewegend und bereichernd.

    3. Gemeinschaft

Nach wie vor ist das Zentrum der Gemeinschaft der Gottesdienst am Sonntag mit dem Kirchenkaffee. Doch daneben treten auch viele Telefonate der Gemeindeglieder untereinander, weil viele wegen ihrer Gesundheit nicht mehr kommen können. Die Grüße im Gottesdienst sind dadurch noch wichtiger geworden. Gleichzeitig versuchen wir als Gemeindeleitung dafür zu sorgen, dass alle möglichst jede Woche einmal zu einem Gemeinschaftsangebot unserer Kirche kommen können, wenn sie wollen.

Auch haben wir gerne mit unseren Neuen gemeinsame Ausflüge ins Bibelzentrum nach Schleswig und zum Christlichen Ostergarten in der Arche Flensburg gemacht.

     4. Haus- und Gebetskreise

Inzwischen haben sich drei Haus- und Gebetskreise etabliert, einer in Schleswig und zwei in Flensburg.

Der Hauskreis in Schleswig findet inzwischen am 2. Freitagabend im Monat zusammen mit Menschen aus der Gemeinschaft in der Evangelischen Kirche statt. Er bietet weiterhin auch einem Ehepaar aus St. Peter-Ording eine Heimat, so dass sie sich kaum noch nach Gottesdienst bei sich zu Hause sehnen. Inzwischen hat der Hauskreis auch bei ihnen in St. Peter-Ording getagt – das war schön! Sieben Personen kommen regelmäßig für ungefähr zwei Stunden zusammen.

Der Hauskreis Flensburg/Tarp tagt meist am 2. Donnerstagabend im Monat für zweieinhalb Stunden. Langsam sollte er das „Tarp“ aus dem Namen verlieren, weil der frühere Gastgeber in Tarp, sich aus der Gemeinde zurückgezogen hat. Der Hauskreis tagt im Gemeindezentrum und beginnt seine Gespräche mit einem gemeinsamen Imbiss. 5 Personen kommen regelmäßig zusammen.

„Kraftwerk – Glaube am Montag“ tagt seit Juli 2015 am 3. Montag im Monat schon um 17.00 Uhr, um direkt im Anschluss an die Arbeit Menschen Gemeinschaft im Glauben und im Gebet   zu ermöglichen. Nach einem Impuls halten wir eine Gebetsgemeinschaft und besprechen dann Fragen der Anwesenden oder oft auch umgekehrt. Es dauert meist eine Stunde selten viel länger. Drei bis fünf Personen kommen zusammen.

  1. Gottesdienste und Veranstaltungen

Zu den Gottesdiensten kamen im Schnitt 14 Personen, darunter häufig Familien mit zwei und mit drei Kindern. Wegen der Frauen aus England und aus Simbabwe, deren Deutsch nicht reicht, um die Predigt gut zu verstehen, übersetzt Regina Waack immer noch den Ablauf des Gottesdienstes, die Lesungen und die Predigt auf Englisch und gibt ihnen das zum Mitlesen, wenn sie zum Gottesdienst kommen.

Inzwischen möchten auch Menschen die Predigt auf Deutsch zu Lesen bekommen, weil sie so besser mitmachen können oder weil sie wegen unserer spontanen Sonntagsschule für die Kinder den Gottesdienstraum verlassen oder weil sie von anderen die Predigt mitgebracht bekommen. Regina Waack macht diese besonderen Vorbereitungen gern!

  1. Mitgliedschaftsjubiläen

Am 1. Advent 2015 bekamen drei Mitglieder, die inzwischen 5 oder 10 Jahre der Ev.-methodistischen Kirche angehören, einen besonderen Segen und die Losung vom Tag ihrer Aufnahme. Es war ein schöner Gottesdienst.

       2. Taufe und Aufnahme

Sehr froh sind wir, dass eine Familie sich seit Ende August 2015, seit sie in Flensburg wohnen, unserer Gemeinde angeschlossen hat. Inzwischen wurde am Sonntag nach Ostern die Frau als Mitglied in unsere Gemeinde aufgenommen und der Sohn getauft und als Kirchenangehöriger eingetragen, weil er erst im Juli religionsmündig wird. Sein Taufunterricht war ein Crash-Kurs von 9 Wochen. Darum wird er im Herbst Aufnahmegespräche beginnen und wahrscheinlich am 1. Advent 2016 aufgenommen werden. Der Vater der Familie ist inzwischen beruflich für die Arbeit mit Flüchtlingen in Eggebek tätig und muss darum seine Termine für Aufnahmegespräche noch mit Regina Waack finden. Wir hoffen aber, dass er spätestens zum Sommerfest als Glied unserer Gemeinde aufgenommen ist.

        3. Adventsfeier und Neujahrskaffee

Die Adventsfeier haben wir in großer fröhlicher Runde auch mit der Trommelgruppe gefeiert. Es war für alle sehr schön! Genossen haben wir im Anschluss die Gespräche über unsere Gemeinde mit unserer Superintendentin Irene Kraft; vielen Dank, dass Du Dich auf diese Art Kennenlernbesuch eingelassen hast! Den Neujahrskaffee haben wir ausfallen lassen und dafür am ersten Sonntag im Neuen Jahr beim Kirchenkaffee und später im Hauskreis Schleswig unsere persönlichen Jahreslosungen gezogen.

     4. „Sunday Service“

Bis Ende des Jahres haben wir jeden 3. Sonntag im Monat den gewohnten Gottesdienst als „Sunday Service“ also auf Englisch mit einer deutschen Version der Lesungen und der Predigt zum Mitlesen angeboten. Doch sind keine fremden Gäste gekommen, obwohl wir u.a. besondere Werbung in der Studentengemeinde gemacht haben. Darum haben wir dies Projekt seit Januar 2016 aufgegeben.

5. Pilgern

Wie gut, dass zwei Gemeindemitglieder ihre Leidenschaft fürs Pilgern mit Regina Waack in das Projekt „Pilgern von hier in vier Himmelsrichtungen“ gesteckt hat! Vier Wege sind wir gegangen: Ende September 2015 nach Glücksburg, Ende November 2015 nach Handewitt, Ende Februar 2016 nach Oeversee und Mitte März 2016, nach Bov, DK. Immer begannen wir um 9.00 Uhr mit einer Andacht im Gemeindezentrum und sind von dort los. Vom Ziel sind wir meist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück ins Gemeindezentrum gekommen und haben uns von einem Gemeindeglied mit einer Suppe und Nachtisch verwöhnen lassen. Um 18.00 Uhr war der Weg zu Ende. Die Strecken haben die zwei Mitglieder vorbereitet. Ein anderes Gemeindeglied war dabei eine wichtige Stütze, um die Schwierigkeiten der Strecken im Vorwege zu erfahren. Für Andacht und Gedankenanstöße auf dem Weg hat unsere Pastorin gesorgt. Durch den Teilnehmerbeitrag von 10,-€ hat sich dies Projekt selbst getragen. Im Herbst und Winter zu gehen war für alle eine besondere Herausforderung, weil uns die kühlen Temperaturen kaum Pausen unter freiem Himmel erlaubten. Die Meisten waren nicht gewöhnt, bis zu 13km hügelab und hügelauf zu laufen ohne Füße und Rücken zu entlasten. Doch waren wir 12-14 Personen, davon 6-8 Nichtmethodisten, die sich schon für nächste Pilgerwege interessieren.

Darum planen wir in der vorletzten Augustwoche vier Tagespilgerwege hintereinander vielleicht unter dem Titel „Pilgern täglich von zu Hause“, wo wir Wege aus dem Winter wieder gehen aber auch neue Strecken vorbereiten, die vielleicht weniger anstrengend sind. Dafür wird Regina Waack auch neue Andachten und Gedankenanstöße auf dem Weg vorbereiten.

  1. Diakonie

Die Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Evangelischen Kirche findet nach wie vor statt. Seit Jahren verteilt eine Frau, eines unserer Mitglieder, mit den anderen am Südermarkt Brötchen und Kaffee, um den Außenseitern dort zu zeigen, dass wir sie schätzen. Vielen Dank dafür!

Für „Never Walk Alone“, die Trauerfeier für anonym zu Beerdigende, haben wir uns 2015 8mal getroffen und dabei 53 Verstorbene begleitet. Zu dieser Trauerfeier kommen auch immer wieder Menschen, die zur Gemeinschaft in der Evangelischen Kirche gehören, um uns in dieser wichtigen Arbeit für Flensburg zu unterstützen.

Soziale Projekte der Gastfreundschaft sind „Häkeln und Stricken“ am Montagnachmittag und „Trommeln mit Lydia“ am Freitagspätnachmittag, wo wir Menschen, die nicht zur Gemeinde gehören, kostenlos unsere Räume mit Heizung, Licht und Wasser zur Verfügung stellen. Beide sind recht gut besucht.

  1. Öffentlichkeitsarbeit

Immer noch macht Regina Waack den Veranstaltungskalender und die Mutmachpost und wirbt für unsere besonderen Veranstaltungen in der Presse. Die Redaktion vom „Flensburger Tageblatt“ ist sehr offen für kurze präzise Informationen von den Kirchen; sie platzieren sie auf den lokalen oder regionalen Seiten, wo immer sie Platz sehen, und versehen sie mit ihren eigenen Überschriften. Das hat uns manche neuen Pilgerfreunde beschert. Flyer und Aufsteller macht Regina Waack auch gern, wenn es dran ist.

  1. Mutmachpost

Die „Mutmachpost“ erscheint inzwischen alle zwei Monate. Viele Artikel sind bisher von Gemeindegliedern über eines ihrer Lieblingsthemen geschrieben worden, dafür vielen herzlichen Dank!

        2. Internet

Erst einmal danken wir einem Gemeindeglied aus dem Süddeutschen, dass er weiter so freundlich und treu unsere Veranstaltungen und Mutmachpost auf unsere Website stellt! Wichtig bleibt, dass viele in der Gemeinde und viele Freunde per Email erreichbar sind. Mit MyEma hat sich Regina Waack angefreundet und bringt inzwischen regelmäßig unsere Veranstaltungen auf unserer Titelseite im Gemeindeatlas auf den neuesten Stand.

        3. Blog

Voll Begeisterung für unsere Gemeinde hat das neues Gemeindeglied noch vor ihrer Aufnahme einen Blog und eine Facebook-Seite über uns „Flensburger Methodisten“ eingerichtet, die sie mit vielen Fotos und immer neuen Beiträgen pflegt. Am Anfang hat sie dabei vieles unserer Internetseite verwandt und Regina Waack um Hilfe gebeten; inzwischen nutzt sie einfach alle Kommentare und Anregungen. Wir als Gemeinde freuen uns, dass wir über Facebook und den Blog viele Menschen erreichen, die sonst eher mäßiges Interesse für Kirche haben. Vielen Dank für diese gute Arbeit!

  1. Ökumene

Seit Dezember 2015 ist eine ACK, Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, Flensburg gegründet. So sind die Treffen des Leiterkreises der Allianz vorwiegend zu Gebetstreffen und Ideenschmieden geworden. Leider geht Regina Waack zurzeit alleine zu den Treffen der Allianz und der ACK Flensburg. Doch nehmen wir als Gemeinde sehr viele Anregungen aus der Ökumene mit.

  1. Finanzen

Finanzen sind immer wichtig aber nicht das größte Problem der Gemeinde, auch wenn sie von der Konferenz unterstützt werden muss. Dafür danken wir allen, die Kollekten, Monatsbeiträge und Spenden geben! Wir danken auch den Lektoren, die wöchentlich Gelder als Kollekten oder Spenden einnehmen und für Auslagen und Dienste auszahlen! Besonders danken wir dem Kassenführer für seinen Dienst, was dazu gehört an Überblick über die Finanzen, an Erstellen und Verschicken von Spendenquittungen, an Einrichtung von Sonderkonten für bestimmte Aufgaben, an Einholen von kostengünstigen Angeboten für große Ausgaben unserer Gemeinde, herzlichen Dank für diese große Arbeit!

  1. Bericht des Laienmitgliedes der NJK

„Aus der Gemeinde: Seit Sommer 2014 wird uns durch die Nordkirche unsere Pastorin Regina Waack gestellt. Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir mit ihr als unserer Pastorin weiter am Aufbau der Gemeinde Gottes arbeiten dürfen. Wir sind insbesondere dankbar für ihre Leitung, ihre Unterstützung und ihre guten Predigten! Wir gehen von der Fortsetzung dieser Dienstzu-weisung für ein weiteres Jahr aus und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Regina!

Von den Konferenzen: Bei Erstellung dieses Berichtes steht die NJK 2016 in Braunfels vom 06.-10.04.2016 noch bevor. Ich bin gespannt auf die neue Form der Konferenz, die nur für einen Tag in üblicher Weise und für zwei Tage als „Zukunftskonferenz“ tagen wird. Hier wollen wir als NJK gemeinsam neue Ideen und Herangehensweisen entwickeln, um bei knapper Personaldecke und finanzieller Enge das Beste aus unseren Möglichkeiten als EmK zu machen, und einem weiteren Schrumpfen unserer Kirche in Norddeutschland entgegen wirken.

Nach meiner Rückkehr von der Konferenz kann ich dann weiteres berichten.“

  1. Zukunft und Dank

Auch wenn es nach wie vor schwer ist, Menschen für den christlichen Glauben und besonders für unsere Gemeinde zu gewinnen, haben wir doch seit letztem Jahr immer wieder neue Ideen für Angebote an Flensburg und Umgebung gehabt. Darum vertrauen wir darauf, dass der Heilige Geist immer neue Menschen zu uns führen wird. Darum noch einmal: „„Von Osten und Westen und von Norden und Süden werden Menschen kommen und sich im Reich Gottes zu Tisch setzen.“ Wir freuen uns auf das nächste Jahr miteinander!

17. April 2016

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