Sommerfest

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Wir feiern in diesem Jahr zusammen mit der Gemeinschaft in der evangelischen Kirche und beginnen um 10.00 Uhr mit dem Gottesdienst.

Nach dem Gottesdienst ist erst einmal etwas Zeit für Begegnunge  und um das Trommeln zu hören. Danach werden wir uns am Grillbuffet stärken und bei hoffentlich schönem Wetter im Garten gute Gespräche, gemeinsames Singen und das Spielen der Kinder genießen. Bei Kaffee und Kuchen wird der Tag gegen 15.00 Uhr ausklingen.

 

plakat sommerfest

 

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Ökumenischer Bibelsonntag

Ökumenischer Bibelsonntag Kanzeltauch

Gottesdienst mit Pastor Stefan Henrich und Edgar Nordmann 

Sonntag den 22. Mai 2016 um 10.00 Uhr, Evangelisch-Methodistische Gemeinde, Fruerlundholz 18 Flensburg

Ökumenisches Beisammensein mit Imbiss

Sonntag den 22. Mai 2016 um 11.30 Uhr, Gemeinschaft in der. ev. Kirche, Südergraben 28

Bibelsonntag 1

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Flensburg (ACK FL) fordert die Flensburger Kirchengemeinden aller Konfessionen herzlich dazu auf am 22. Mai 2016 in ihren Gottesdiensten den 3. ökumenischen Bibelsonntag mit besonderer Hervorhebung des Propheten Sacharja zu begehen.

Als gemeinsamen Predigttext in den teilnehmenden Gemeinden folgt die ACK FL der bundesweiten ACK u.a. und schlägt Sacharja 2, 10-17 vor:

„Gott ist in der Mitte. Alles in uns schweige…“

 

Mit dieser Aufforderung verbindet die ACK FL die Hoffnung, dass diese Gelengenheit genutzt wird, Gemeinschaft unter den Christen unserer Stadt zu bezeugen. haus

Nach den Gottesdiensten sind alle zum Austausch und Beisammensein bei einem kleinen Imbiss zwischen 11.30 bis 13.30 Uhr in der Gemeinschaft in der ev. Kirche, Südergraben 28 eingeladen.

 

 

PFINGSTEN

Die Gute Nachricht in Jerusalem

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Pfingsten: Der Heilige Geist kommt

21Dann kam der Pfingsttag.

Alle, die zu Jesus gehört hatten,

waren an einem Ort versammelt.

2Plötzlich kam vom Himmel her ein Rauschen

wie von einem starken Wind.

Das Rauschen erfüllte das ganze Haus,

in dem sie sich aufhielten.

3Dann erschien ihnen etwas wie züngelnde Flammen.   quelle-klosterkunst-de-feuer des geistes

Die verteilten sich

und ließen sich auf jedem Einzelnen von ihnen nieder.

4Alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt.

Sie begannen,

in fremden Sprachen zu reden –

ganz so,

wie der Geist es ihnen eingab.

5In Jerusalem lebten auch fromme Juden aus aller Welt,

die sich hier niedergelassen hatten.

6Als das Rauschen einsetzte,

strömten sie zusammen.

Sie waren verstört,

denn jeder hörte sie

in seiner eigenen Sprache reden.

7Erstaunt und verwundert sagten sie:

»Sind das denn nicht alles Leute aus Galiläa,

die hier reden?

8Wie kommt es,

dass jeder von uns

sie in seiner Muttersprache reden hört?

9Wir kommen aus Persien, Medien und Elam.    RTEmagicC_heiliger_geist.jpg

Wir stammen aus Mesopotamien,

Judäa, Kappadozien,

aus Pontus und der Provinz Asien,

10aus Phrygien und Pamphylien.

Aus Ägypten und der Gegend von Zyrene in Libyen,

ja sogar aus Rom sind Besucher hier.

11Wir sind Juden von Geburt an

und Fremde,

die zum jüdischen Glauben übergetreten sind.

Auch Kreter und Araber sind dabei.

Wir alle hören diese Leute

in unseren eigenen Sprachen erzählen,

was Gott Großes getan hat.«

Die Geschichte der Apostel, Apg 2,1-11 ( Quelle )

Der Geburtstag der Kirche, das Gegen-Ereignis zum „Turmbau zu Babel“,- … oder als sich alle wieder verstanden

Pfingsten ( „der fünfzigste Tag“) ist ein christliches Fest jüdischen Ursprunges. Es geht auf das jüdische Wochenfest Schawuot zurück und wird wie dieses am fünfzigsten Tag nach Ostern bzw. Pessach gefeiert. Gefeiert wird von den Gläubigen die Entsendung des Heiligen Geistes.

Pfingsten und insbesondere dem Pfingstsonntag kommt im christlichen Bereich seit der Spätantike und dem Frühmittelalter schon deshalb ein recht große Bedeutung zu, da seit der Synode von Agde im Jahre 506 als beschlossene Sache galt, dass niemand als Christ gelten konnte, der nicht zu Ostern, zu Pfingsten oder zu Weihnachten die Eucharistie empfangen hatte.

In der Bibel

Nach dem Kreuzestod Jesu sahen sich die Jünger zunächst all ihrer Hoffnung beraubt. Aber die Auferstehung Christi an Ostern ließ sie schon bald neuen Mut schöpfen. Sie trafen sich regelmäßig und konnten sich mehrmals der Gegenwart des Auferstandenen freuen. Diese Erscheinungen endeten jedoch mit der Himmelfahrt Christi. Doch dann erfuhren sie die Nähe Gottes durch ein Ereignis, das sie verwandelte, das aus einer ängstlichen Schar plötzlich mutige Männer machte, die von ihrem Glauben in aller Offenheit redeten. Wie Lukas erzählt, hatten sich die Jünger Jesu am Pfingsttag, dem jüdischen Erntedankfest, in Jerusalem zu einer Gemeinschaft versammelt: Apostelgeschichte 2, 1- 14.

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Pfingstfest – Der „Geburtstag der Kirche“

Das Pfingstfest, auch bezeichnet als „Geburtstag der Kirche“, ist durch besondere religiöse Feiern geprägt. Damit endet die österliche Festzeit. Die Kirche erinnert an Pfingsten an das Ereignis, bei dem die Jünger Jesu nach seinem Tod und seiner Auferstehung den Heiligen Geist auf sich herabkommen spürten. Von diesem Tag an verkündeten sie die Taten Jesu. Deshalb gilt Pfingsten auch als Geburtstag der Kirche. Die Kunst stellt das Ereignis meist in der Weise dar, wie sie der Apostel Lukas in der Apostelgeschichte bildhaft beschreibt: mit Feuerzungen und heftigem Sturm. Von der Zahl 50 leitet sich Name des Festes her: Das griechische Wort „pentecoste“ bedeutet „der fünfzigste (Tag)“.

RabulaGospelsFolio14vPentecostEs ist sowohl ein eigenes kirchliches Fest, an dem das – von Jesus angekündigte – Kommen des Heiligen Geistes gefeiert wird, als auch zugleich der feierliche Abschluss der Osterzeit. Nach dem christlichen Glauben empfängt auch heute noch jeder Christ den Heiligen Geist und wird dadurch „wiedergeboren“. Jeder Christ ist nach dem Neuen Testament demnach ein „Tempel des Heiligen Geistes“.

Als „Pfingstwunder“ bezeichnet man die wunderbare Fähigkeit der Jünger, in allen Sprachen zu sprechen und alle Sprachen zu verstehen. Damit wurde aus christlicher Sicht die „Babylonische Sprachverwirrung“ aufgehoben, mit der Gott die Menschen für die Hybris des Turmbaus zu Babel bestraft hatte. Theologisch steht dies für die Mission der Kirche, alle Menschen unabhängig von ihrer Nationalität und Ethnizität anzusprechen.

Quelle

 

Die Pfingstpredigt des Apostels Petrus

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14Da trat Petrus vor die Menge

und mit ihm die anderen elf Apostel.

Mit lauter Stimme rief er ihnen zu:

»Ihr Männer von Judäa!

Bewohner von Jerusalem!

Lasst euch erklären,

was hier vorgeht,

und hört mir gut zu!

15Diese Leute sind nicht betrunken,

wie ihr meint.

Es ist ja erst die dritte Stunde des Tages.

16Nein, was hier geschieht,

hat der Prophet Joel vorhergesagt:

17›Gott spricht:

Das wird in den letzten Tagen geschehen:

Ich werde meinen Geist über alle Menschen ausgießen.

Eure Söhne und eure Töchter werden als Propheten reden.

Eure jungen Männer werden Visionen schauen

und eure Alten von Gott gesandte Träume träumen.

18Über alle, die mir dienen,

Männer und Frauen,

werde ich in diesen Tagen meinen Geist ausgießen.

Und sie werden als Propheten reden.

19Ich werde Wunder tun droben am Himmel.

Und ich werde Zeichen erscheinen lassen unten auf der Erde:

Blut und Feuer

und dichte Rauchwolken.

20Die Sonne wird sich verfinstern,

und der Mond wird sich in Blut verwandeln.

Dies alles geschieht,

bevor der große und prächtige Tag des Herrn anbricht.

21Jeder, der dann den Namen des Herrn anruft,

wird gerettet werden!‹

22Ihr Männer von Israel,

hört diese Worte:

Es geht um Jesus, den Nazoräer.

Gott selbst hat euch gezeigt,

wer er war.

Mitten unter euch hat Gott durch ihn

machtvolle Taten,

Wunder und Zeichen geschehen lassen.

Das wisst ihr ja selbst!

23Es war Gottes Wille und Plan,

dass dieser Mann euch schutzlos ausgeliefert war.

Und ihr habt ihn ans Kreuz schlagen

und umbringen lassen –

von Menschen,

die das Gesetz Gottes nicht kennen.

24Aber Gott hat ihn auferweckt

und aus der Gewalt des Todes befreit.

Denn der Tod hatte keine Macht über ihn

und konnte ihn nicht festhalten.

25Deshalb legt ihm schon David

die Worte in den Mund:

›Der Herr steht mir immer vor Augen.

Mit ihm an meiner Seite falle ich nicht.

26Darum ist mein Herz so fröhlich,

und mein Mund jubelt vor Freude.

Selbst wenn mein Leib im Grab liegt,

gibt es noch Hoffnung.

27Ja, du gibst mich nicht dem Totenreich preis.

Du lässt nicht zu,

dass dein treuer Diener verwest.

28Du zeigst mir Wege zum Leben.

Ungetrübte Freude finde ich in deiner Gegenwart.‹

29Ihr Brüder!

Ich darf hier ja ganz offen sprechen:

Unser Stammvater David ist damals gestorben

und wurde begraben.

Sein Grab ist noch heute bei uns zu sehen.

30Er war ein Prophet.

Er wusste:

Gott hatte ihm feierlich geschworen,

einen seiner Nachkommen

auf seinen Thron zu setzen.

31Weil David das vorausgesehen hat,

konnte er über die Auferstehung des Christus sagen:

›Er wurde nicht dem Totenreich überlassen

und sein Körper verweste nicht.‹

32David hat hier von Jesus gesprochen.

Den hat Gott auferweckt.

Dafür sind wir alle Zeugen.

33Er ist emporgehoben worden,

sodass er an der rechten Seite Gottes sitzt.

Er hat vom Vater die versprochene Gabe erhalten:

den Heiligen Geist.

Den hat er über uns ausgegossen.

Und genau das ist es,

was ihr hier seht und hört.

34Denn nicht David ist

in den Himmel hinaufgestiegen.

Er sagt ja selbst:

›Gott, der Herr, sprach zu meinem Herrn:

Setze dich an meine rechte Seite,

35während ich deine Feinde zu Boden werfe.

Ich mache sie zum Schemel für deine Füße.‹

36Daran soll ganz Israel

mit unerschütterlicher Gewissheit erkennen:

Diesen Jesus,

den ihr gekreuzigt habt,

hat Gott zum Herrn und Christus gemacht.«

Die Wirkung der Predigt

37Mit seinen Worten traf Petrus die Zuhörer mitten ins Herz.

Sie fragten ihn und die anderen Apostel:

»Ihr Brüder,

was sollen wir tun?«

38Petrus antwortete ihnen:

Ȁndert euer Leben!

Lasst euch alle taufen

auf den Namen von Jesus Christus.

Dann wird Gott euch eure Schuld vergeben

und euch den Heiligen Geist schenken.

39Diese Zusage gilt für euch

und eure Kinder.

Und sie gilt für alle Menschen,

die jetzt noch fern sind.

Denn der Herr, unser Gott,

wird sie zum Glauben an Jesus hinzurufen.«

40Mit diesen und noch vielen weiteren Worten

beschwor Petrus die Leute

und ermahnte sie:

»Lasst euch retten!

Wendet euch ab von dieser Generation,

die durch und durch schuldbeladen ist!«

41Viele nahmen die Botschaft an,

die Petrus verkündet hatte,

und ließen sich taufen.

Ungefähr 3000 Menschen

kamen an diesem Tag zur Gemeinde dazu.

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Die Mütter in der Bibel

Eva

„Adam nannte seine Frau Eva, denn sie wurde die Mutter aller, die da leben.“

Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mit Hilfe des HERRN. Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann.

1 Mose 3,20-4,2

Sara und Hagar Download

„Nun ich alt bin, soll ich noch der Liebe pflegen, und mein Herr ist auch alt!“

„Der Engel Gottes rief Hagar vom Himmel her und sprach zu ihr: Fürchte dich nicht.“

Hagar und Ismael

Sarai, Abrams Frau, gebar ihm kein Kind. Sie hatte aber eine ägyptische Magd, die hieß Hagar. Und Sarai sprach zu Abram: Siehe, der HERR hat mich verschlossen, dass ich nicht gebären kann. Geh doch zu meiner Magd, ob ich vielleicht durch sie zu einem Sohn komme. Und Abram gehorchte der Stimme Sarais. Da nahm Sarai, Abrams Frau, ihre ägyptische Magd Hagar und gab sie Abram, ihrem Mann, zur Frau, nachdem sie zehn Jahre im Lande Kanaan gewohnt hatten. Und er ging zu Hagar, die ward schwanger. Als sie nun sah, dass sie schwanger war, achtete sie ihre Herrin gering. Da sprach Sarai zu Abram: Das Unrecht, das mir geschieht, komme über dich! Ich habe meine Magd dir in die Arme gegeben; nun sie aber sieht, dass sie schwanger geworden ist, bin ich gering geachtet in ihren Augen. Der HERR sei Richter zwischen mir und dir. Abram aber sprach zu Sarai: Siehe, deine Magd ist unter deiner Gewalt; tu mit ihr, wie dir’s gefällt. Als nun Sarai sie demütigen wollte, floh sie von ihr. Aber der Engel des HERRN fand sie bei einer Wasserquelle in der Wüste, nämlich bei der Quelle am Wege nach Schur. Der sprach zu ihr: Hagar, Sarais Magd, wo kommst du her und wo willst du hin? Sie sprach: Ich bin von Sarai, meiner Herrin, geflohen. Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Kehre wieder um zu deiner Herrin und demütige dich unter ihre Hand. 10 Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Ich will deine Nachkommen so mehren, dass sie der großen Menge wegen nicht gezählt werden können. 11 Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: Siehe, du bist schwanger geworden und wirst einen Sohn gebären, dessen Namen sollst du Ismael nennen; denn der HERR hat dein Elend erhört. 12 Er wird ein wilder Mensch sein; seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn, und er wird wohnen all seinen Brüdern zum Trotz. 13 Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du bist ein Gott, der mich sieht. Denn sie sprach: Gewiss hab ich hier hinter dem hergesehen, der mich angesehen hat. 14 Darum nannte man den Brunnen »Brunnen des Lebendigen, der mich sieht«. Er liegt zwischen Kadesch und Bered. 15 Und Hagar gebar Abram einen Sohn, und Abram nannte den Sohn, den ihm Hagar gebar, Ismael. 16 Und Abram war sechsundachtzig Jahre alt, als ihm Hagar den Ismael gebar.

Isaaks Geburt

Und der HERR suchte Sara heim, wie er gesagt hatte, und tat an ihr, wie er geredet hatte. Und Sara ward schwanger und gebar dem Abraham in seinem Alter einen Sohn um die Zeit, von der Gott zu ihm geredet hatte. Und Abraham nannte seinen Sohn, der ihm geboren war, Isaak, den ihm Sara gebar, und beschnitt ihn am achten Tage, wie ihm Gott geboten hatte. Hundert Jahre war Abraham alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde. Und Sara sprach: Gott hat mir ein Lachen zugerichtet; denn wer es hören wird, der wird über mich lachen. Und sie sprach: Wer hätte wohl von Abraham gesagt, dass Sara Kinder stille! Und doch habe ich ihm einen Sohn geboren in seinem Alter.

Austreibung Ismaels und seiner Mutter

Und das Kind wuchs heran und wurde entwöhnt. Und Abraham machte ein großes Mahl am Tage, da Isaak entwöhnt wurde. Und Sara sah den Sohn Hagars, der Ägypterin, den sie Abraham geboren hatte, wie er Mutwillen trieb. 10 Da sprach sie zu Abraham: Treibe diese Magd aus mit ihrem Sohn; denn der Sohn dieser Magd soll nicht erben mit meinem Sohn Isaak. 11 Das Wort missfiel Abraham sehr um seines Sohnes willen. 12 Aber Gott sprach zu ihm: Lass es dir nicht missfallen wegen des Knaben und der Magd. Alles, was Sara dir gesagt hat, dem gehorche; denn nur nach Isaak soll dein Geschlecht benannt werden. 13 Aber auch den Sohn der Magd will ich zu einem Volk machen, weil er dein Sohn ist. 14 Da stand Abraham früh am Morgen auf und nahm Brot und einen Schlauch mit Wasser und legte es Hagar auf ihre Schulter, dazu den Knaben, und schickte sie fort. Da zog sie hin und irrte in der Wüste umher bei Beerscheba. 15 Als nun das Wasser in dem Schlauch ausgegangen war, warf sie den Knaben unter einen Strauch 16 und ging hin und setzte sich gegenüber von ferne, einen Bogenschuss weit; denn sie sprach: Ich kann nicht ansehen des Knaben Sterben. Und sie setzte sich gegenüber und erhob ihre Stimme und weinte. 17 Da erhörte Gott die Stimme des Knaben. Und der Engel Gottes rief Hagar vom Himmel her und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? Fürchte dich nicht; denn Gott hat gehört die Stimme des Knaben, der dort liegt. 18 Steh auf, nimm den Knaben und führe ihn an deiner Hand; denn ich will ihn zum großen Volk machen. 19 Und Gott tat ihr die Augen auf, dass sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und tränkte den Knaben. 20 Und Gott war mit dem Knaben. Der wuchs heran und wohnte in der Wüste und wurde ein guter Schütze. 21 Und er wohnte in der Wüste Paran und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus Ägyptenland.

1. Mose 11-12; 16-25           1 Mose 16; 21, 9-21

Jochebed

„Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, machte sie ein Kästlein von Rohr.“

Moses Geburt und wunderbare Errettung jo

Und es ging hin ein Mann vom Hause Levi und nahm ein Mädchen aus dem Hause Levi zur Frau. Und sie ward schwanger und gebar einen Sohn. Und als sie sah, dass es ein feines Kind war, verbarg sie ihn drei Monate. Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, machte sie ein Kästlein von Rohr und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind hinein und setzte das Kästlein in das Schilf am Ufer des Nils. Aber seine Schwester stand von ferne, um zu erfahren, wie es ihm ergehen würde.

6,20 Amram nahm Jochebed, die Schwester seines Vaters, zur Frau; die gebar ihm Aaron und Mose. Und Amram wurde 137 Jahre alt.

2 Mose 2,1-4; 6,20

Gomer

„Geh hin und nimm ein Hurenweib.“

Hoseas Ehe – das Zeichen für die Untreue Israels

Dies ist das Wort des HERRN, das geschehen ist zu Hosea, dem Sohn Beeris, zur Zeit des Usija, Jotam, Ahas und Hiskia, der Könige von Juda, und zur Zeit Jerobeams, des Sohnes des Joasch, des Königs von Israel. Als der HERR anfing zu reden durch Hosea, sprach er zu ihm: Geh hin und nimm ein Hurenweib und Hurenkinder; denn das Land läuft vom HERRN weg der Hurerei nach. Und er ging hin und nahm Gomer, die Tochter Diblajims, zur Frau; die ward schwanger und gebar ihm einen Sohn. Und der HERR sprach zu ihm: Nenne ihn Jesreel; denn es ist nur noch eine kurze Zeit, dann will ich die Blutschuld von Jesreel heimsuchen am Hause Jehu und will mit dem Königreich des Hauses Israel ein Ende machen. Zur selben Zeit will ich den Bogen Israels zerbrechen in der Ebene Jesreel. Und sie ward abermals schwanger und gebar eine Tochter. Und er sprach zu ihm: Nenne sie Lo-Ruhama1; denn ich will mich nicht mehr über das Haus Israel erbarmen, sondern ich will sie wegwerfen. Doch will ich mich erbarmen über das Haus Juda und will ihnen helfen durch den HERRN, ihren Gott; ich will ihnen aber nicht helfen durch Bogen, Schwert, Rüstung, Ross und Wagen. Und als sie Lo-Ruhama entwöhnt hatte, ward sie wieder schwanger und gebar einen Sohn. Und er sprach: Nenne ihn Lo-Ammi2; denn ihr seid nicht mein Volk, so will ich auch nicht der Eure sein.

Hosea 1

Bathseba

„Und als David seine Frau Batseba getröstet hatte, ging er zu ihr hinein und wohnte ihr bei.“

Bathseba  ist im jüdischen Tanach (und im christlichen Alten Testament der Bibel) die Mutter König Salomos von Israel. Sie lebte um 1000 v. Chr.

David, Batseba und Urija: 2. Sam 11,1 – 12,25 bathseba

David behält auch als König zwielichtige Züge. Für die Zeit seiner Regentschaft erzählt die Bibel nicht nur von großen militärischen und politischen Erfolgen, sondern ebenso von verbrecherischen Machenschaften. Und auch diesmal ist eine Frau im Spiel: Batseba, die Nachbarin Davids, wird Opfer der königlichen Lust, während ihr Mann Urija an der Front steht. Schutzlos ist sie Davids sexueller Nötigung ausgeliefert.

Als sie schwanger wird, droht der Ehebruch allerdings entdeckt zu werden – ein Vergehen, auf das nach den Geboten Gottes die Todesstrafe steht. Um seine Tat zu vertuschen, versucht David, Urija die Vaterschaft unterzuschieben, scheitert dabei aber an dessen Gebotstreue und soldatischer Pflichterfüllung. Deshalb setzt er einen heimtückischen Plan in Kraft, der Urija das Leben kostet.

In der Fortsetzung der Geschichte sieht es zunächst so aus, als hätte David mit seiner kriminellen Dreistigkeit Erfolg. Wenn ihm auch die Vertuschung der Tat nicht vollständig gelungen sein mag, hat er doch zumindest den potentiellen Ankläger aus dem Weg geschafft. Und er kann damit rechnen, dass es sonst kaum jemand wagen wird, gegen den König direkt aufzustehen – Batseba selbst war von ihrer Rechtsstellung her dazu nicht in der Lage.

Doch dann macht Gott seinem Erwählten selbst einen Strich durch die Rechnung. Er schickt den Propheten Natan als Ermittler, der David auf raffinierte Weise ins Verhör nimmt und schließlich zum Geständnis zwingt. Der Strafe, die Gott für das doppelte Verbrechen von Ehebruch und Mord ankündigen lässt, kann David auch durch sein Schuldeingeständnis nicht entgehen. Das Todesurteil, das er selbst über sein Verhalten gesprochen hat, tritt aber angesichts seiner aufrichtigen Reue nicht in Kraft. Gottes Vergebung erweist sich als größer.

Quelle

Elisabeth

Die Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers

5Zu der Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, lebte ein Priester von der Ordnung Abija, mit Namen Zacharias, und seine Frau war aus dem Geschlecht Aaron und hieß Elisabeth. 6Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und lebten in allen Geboten und Satzungen des Herrn untadelig. 7Und sie hatten kein Kind; denn Elisabeth war unfruchtbar und beide waren hochbetagt. 8Und es begab sich, als Zacharias den Priesterdienst vor Gott versah, da seine Ordnung an der Reihe war, 9dass ihn nach dem Brauch der Priesterschaft das Los traf, das Räucheropfer darzubringen; und er ging in den Tempel des Herrn. 10Und die ganze Menge des Volkes stand draußen und betete zur Stunde des Räucheropfers. 11Da erschien ihm der Engel des Herrn und stand an der rechten Seite des Räucheraltars. 12Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam Furcht über ihn. 13Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias, denn dein Gebet ist erhört, und deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Johannes geben. 14Und du wirst Freude und Wonne haben, und viele werden sich über seine Geburt freuen. 15Denn er wird groß sein vor dem Herrn; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird schon von Mutterleib an erfüllt werden mit dem Heiligen Geist. 16Und er wird vom Volk Israel viele zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren. 17Und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft Elias, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungehorsamen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem Herrn ein Volk, das wohl vorbereitet ist. 18Und Zacharias sprach zu dem Engel: Woran soll ich das erkennen? Denn ich bin alt und meine Frau ist betagt. 19Der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, mit dir zu reden und dir dies zu verkündigen. 20Und siehe, du wirst stumm werden und nicht reden können bis zu dem Tag, an dem dies geschehen wird, weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die erfüllt werden sollen zu ihrer Zeit. 21Und das Volk wartete auf Zacharias und wunderte sich, dass er so lange im Tempel blieb. 22Als er aber herauskam, konnte er nicht mit ihnen reden; und sie merkten, dass er eine Erscheinung gehabt hatte im Tempel. Und er winkte ihnen und blieb stumm. 23Und es begab sich, als die Zeit seines Dienstes um war, da ging er heim in sein Haus. 24Nach diesen Tagen wurde seine Frau Elisabeth schwanger und hielt sich fünf Monate verborgen und sprach: 25So hat der Herr an mir getan in den Tagen, als er mich angesehen hat, um meine Schmach unter den Menschen von mir zu nehmen.

Die Ankündigung der Geburt Jesu The-Visit-Two-Sisters-1902

26Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, 27zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. 28Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! 29Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? 30Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden. 31Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 32Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 33und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben. 34Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß? 35Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden. 36Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, dass sie unfruchtbar sei. 37Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. 38Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.

Mariotto-Albertinelli-visitationMarias Besuch bei Elisabeth

39Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und ging eilends in das Gebirge zu einer Stadt in Juda 40und kam in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. 41Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth wurde vom Heiligen Geist erfüllt 42und rief laut und sprach: Gepriesen bist du unter den Frauen, und gepriesen ist die Frucht deines Leibes! 43Und wie geschieht mir das, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44Denn siehe, als ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe. 45Und selig bist du, die du geglaubt hast! Denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem Herrn.

 

Die Geburt Johannes des Täufers Tintoretto_The Birth of John the Baptist.preview

57Und für Elisabeth kam die Zeit, dass sie gebären sollte; und sie gebar einen Sohn. 58Und ihre Nachbarn und Verwandten hörten, dass der Herr große Barmherzigkeit an ihr getan hatte, und freuten sich mit ihr. 59Und es begab sich am achten Tag, da kamen sie, das Kindlein zu beschneiden, und wollten es nach seinem Vater Zacharias nennen. 60Aber seine Mutter antwortete und sprach: Nein, sondern er soll Johannes heißen. 61Und sie sprachen zu ihr: Ist doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so heißt. 62Und sie winkten seinem Vater, wie er ihn nennen lassen wollte. 63Und er forderte eine kleine Tafel und schrieb: Er heißt Johannes. Und sie wunderten sich alle. 64Und sogleich wurde sein Mund aufgetan und seine Zunge gelöst, und er redete und lobte Gott. 65Und es kam Furcht über alle Nachbarn; und diese ganze Geschichte wurde bekannt auf dem ganzen Gebirge Judäas. 66Und alle, die es hörten, nahmen’s zu Herzen und sprachen: Was, meinst du, will aus diesem Kindlein werden? Denn die Hand des Herrn war mit ihm.

Quelle

Maria

„Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe.“

The_Madonna_of_Port_Lligat Maria ist die herausgehobenste aller Mütter, denn sie gebar Jesus, den Sohn Gottes. Wie es dazu kam, bleibt historisch ungeklärt, ist aber eine wunderschöne, tief religiöse Geschichte. Maria opferte sich auf, ließ sich auch von der teils harschen Art ihres Sohnes nicht entmutigen und begleitete Jesus bis ans Kreuz. Danach sorgte Maria in der Jerusalemer Urgemeinde dafür, dass seine Lehre Folgen und Nachfolger hat.

Quelle             Lukas 1-2

 

 

Mai 2016

Monatsspruch Mai 2016:

Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst.

1.Kor 6,19

Liebe Leserin, lieber Leser,  Meth-Mai

Ähnlich wie auf diesem Bild so sehen auch die Häuser in Flensburg ganz verschieden aus; viele haben eine lange Geschichte und ganz eigene Macken. Doch gerade darum werden viele Häuser gepflegt oder sogar liebevoll restauriert. Als wir einmal schweigend durch die Stadt pilgerten, merkten wir, wie sich in der Vielfalt der Häuser und der Menschen die vielen Spuren des Heiligen Geistes zeigten. Es lohnt sich also, äußere Hüllen zu achten, damit sich das gute Innere zeigen kann. Darum kümmert sich unsere Kirche um nachhaltigen Lebensstil und Gesundheit für alle. „Wenn Leben und Lehre eines Menschen übereinstimmen, wird Gott das Wort seines Botschafters bestätigen“, sagt John Wesley. Wie wäre es, wenn wir weder unseren Körper noch unsere Mitmenschen unnötig belasten, sondern jeden Tag die Würde achten, die Gott in uns und in unsere Umwelt gelegt hat?

Ein gutes Leben mit dem Heiligen Geist wünscht Eure/Ihre Pastorin Regina Waack

Quelle