Ökumenische FriedensDekade – Fürbittengebet

„Wo Hass regiert, kann man Konflikte nicht konstruktiv bearbeiten.“

Fürbittengebet aus der Zeit der Gemeinschaft im Gottesdienst am Volkstrauertagcsillagkod

 

Du Gott des Friedens und der Gerechtigkeit, Du nimmst uns als Deine Geschöpfe und als Deine Kinder an. Du begegnest uns mit Wertschätzung und Erbarmen. Wir kommen, um Dir zu begegnen, Dein Wort zu hören und Orientierung für unser Leben zu finden. Wir strecken uns nach Dir aus und rufen zu Dir:

Erhöre uns, Gott!

directory-235079_960_720Wir bitten Dich: Hilf uns, Deine Berufung zum Frieden anzunehmen und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens. Hilf uns, diese Berufung auch gegen Widerstände durchzutragen und notwendige Auseinandersetzungen nicht zu scheuen. Aber behüte uns davor, dass unsere Herzen hart werden. Lass uns jedem Menschen mit Respekt und Anerkennung begegnen. Wir rufen zu dir:

Erhöre uns, Gott

Wir beten, dass die Spirale von Ungerechtigkeit, Hass und blutigen warAuseinandersetzungen unterbrochen wird. Wir bitten Dich für die Kirchen, die Gemeinschaften von Christinnen und Christen und für die vielen mutigen einzelnen Menschen, die den Weg des Friedens gehen. Stärke sie, Konflikte gewaltfrei zu bearbeiten. Mache Du diejenigen, die auf die Waffen vertrauen, bereit und empfänglich für das Zeugnis der Gewaltlosigkeit. Wir rufen zu dir:

Erhöre uns, Gott!

shutterstock_64124008-1024x1024Wir bitten Dich für unser Gemeinwesen, für die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Hilf uns, unsere Verantwortung zu erkennen. Lass uns nicht zufrieden sein mit den Verhältnissen, wie sie sind. Lass uns streiten für eine gerechte Verteilung des Reichtums dieser Welt. Wir bitten Dich um die Weisheit, Institutionen und Rechtsordnungen so zu gestalten, dass Menschenwürde geachtet und geschützt wird und gutes Leben gelingen kann. Wir rufen zu dir:

Erhöre uns, Gott!

20160206_ldd001Wir bitten um Frieden in unserem Land. Wir fürchten uns davor, dass Konflikte zunehmen, dass Gewalt zum Mittel der politischen Auseinandersetzung wird. Wir denken an brennende Unterkünfte für geflüchtete Menschen und an hasserfüllte und herabwürdigende Kommentare, wir denken an den wachsenden Antisemitismus und die Ausgrenzung von Menschen wegen ihrer Herkunft, ihres Glaubens, ihrer geschlechtlichen Orientierung. Wir bitten Dich: Hilf uns auf rechte Weise zu streiten: munkaképek (56)mutig und einfühlsam, entschieden und zugewandt. Wir danken Dir, dass Du die Stimme unseres Herzens hörst und rufen zu dir:

Erhöre uns, Gott!

„Wir sehen, wie sich Gewalt und Kriege in unserer Welt ausbreiten. Die Stimme des Friedens scheint schwach zu sein. Wir beten besonders für: …

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Von der Predigt:

„Unsere Gesellschaft und unsere Welt braucht Gerechtigkeit und Frieden, damit wir überhaupt alle unser Leben weiterführen können. Unsere Zukunft hängt davon ab, dass wir mit Gottes Hilfe etwas anderes machen als die, die jetzt den heftigen Streit und Krieg in unsere Welt bringen.

Übrigens: hier in Deutschland sind das nicht die, gegen die wir keine Chancen haben, sondern die, denen wir mit unserem Wahlzettel zugestimmt haben, und die, deren Geschäfte wir als Kunden unterstützen. Ich gebe zu, das ist so kompliziert, dass wir wieder fragen, was sollen wir denn machen?

Friedendekade 2017Mutter Friedenstaube würde sagen: „Keine Ausrede! Auch kleine Schritte sind gut. Fang einfach an und fürchte dich nicht vor Schwierigkeiten. Gott wird dir zeigen, was als Nächstes für dich dran ist.“ Amen

Predigt im Gottesdienst

 

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