Weltgebetstag 2018: Informationen zu Titelbild und Künstlerin – mit vielen Bildern

webseite_presse_titelbild_2018_wgt_druck_copyright_wgt_evAnders als die Texte und Gebete des Gottesdienstes ist das jeweils vorgeschlagene Titelmotiv zum Weltgebetstag nicht international verbindlich, sondern als Angebot für alle nationalen Komitees gedacht.

Im Jahr 2017/18 hat das Deutsche Weltgebetstagskomitee aus vier Bildern surinamischer Künstlerinnen das Motiv von Sri Irodikromo für die Gestaltung seiner Plakate und Postkarten gewählt.

Lebendige Stillleben

Kräftige Farben und starke Figuren, zarte Linien und verträumte Gesichter: Die Künstlerin Sri Irodikromo setzt Surinams Frauen in Szene.

Hoch konzentriert träufelt sie das Wachs auf den Stoff. Linie um Linie. Dann: Ein fetter Tropfen fällt aus dem mit einem Ausgiesser versehenen Näpfchen. „Ups“, sagt sie und zieht die nächste Linie. Erst als die kleine Kelle leer ist, schaut sie auf. „Das ist kein Beinbruch“, meint Sri Irodikromo lächelnd. „Das regt meine Fantasie später umso mehr an, daraus etwas Schönes werden zu lassen.“

Ein Blick auf die fertigen Werke der Künstlerin zeigt, dass es hier, wie bei den schon vollendeten Werken, keine „Fehler“ geben wird. Erst seit wenigen Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit der traditionellen javanischen Batik-Kunst. „Das ist ein bisschen wie heimkommen zu den eigenen Wurzeln“, erklärt sie. Ihre Familie väterlicherseits stammt aus Java, ihr Vater ist ein angesehener Bildhauer und Maler in Surinam. Vergleichen lassen sich die Arbeiten von Vater und Tochter nicht. „Ich gehöre einer anderen Generation an“, sagt sie diplomatisch.

Auch weil es für akademisch gebildete Künstlerinnen nicht leicht ist, von ihrer Kunst zu leben, erteilt sie seit 2011 im javanischen Kulturzentrum Unterricht in traditioneller Batikkunst und textilem Gestalten. Ihre Arbeitstechnik verbindet Altes und Neues: „Hier in Surinam verschmelzen Kulturen. Menschen aus verschiedenen Kulturen heiraten. Und so nimmt meine Kunst Anleihen im Osten und im Westen, in der Tradition und in der Moderne.“ Sie findet Inspiration in der bunten Verschiedenheit der unterschiedlichen surinamischen Ethnien.

Alle sind Siegerinnen

Ihre großformatigen Gemälde fertigt sie zurzeit auf zerschnittener und grob Sri Irodikromo Künstlerin 9 zusammengenähter Leinwand. Sie befestigt Stückchen von Kleiderstoff auf dem Malgrund und vervollständigt das Muster mit Farbe, um so authentische Bekleidung darzustellen. Deshalb verwendet sie Stoffe, die aus den traditionellen Gewändern der abgebildeten Ethnie stammen: Bestickte Karo-Stoffe für Maroon-Frauen, Sari-Stoffe für Inderinnen. Ihre Gemälde zeigen graziöse engelsgleiche Gestalten und üppige Matronen. „Die Frauen hier in Surinam sind alles: Zauberinnen und Engel, wild und zart, dick und dünn, ihre Haut kann Elfenbein-Weiss oder Ebenholz-Schwarz sein; und jede Schattierung da-zwischen haben.“ Jetzt spricht sie ganz engagiert: „Aber alle sind Siegerinnen.“

Sri Irodikromo Künstlerin 4Die 1972 Geborene studierte in den Niederlanden Malerei und Bildhauerei und hat Kupferstiche und Lithographien geschaffen. Es gelingt ihr, den Ausdruck von Gesichtern und die Bewegung von Körpern und Gliedmassen als Momentaufnahme einzufangen. Ihre nicht gegenständlichen Werke beinhalten so viele Details, dass sich das Gefühl aufdrängt, selbst bei mehr-maligem Betrachten nicht „fertig“ zu werden. Verschiedene Ausstellungen in der Karibik zeigten ihre Werke, und in der Galerie „ReadyTex“, mitten in der Innenstadt von Paramaribo, kann man ihre Arbeiten zu moderaten Preisen erwerben. Noch.

Freddy Dutz

Quelle: weltgebetstag.de

Quelle der Bilder: Internet (Google, Pinteres)

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Zum Weltgebetstag 2018 aus Surinam

Gottes Schöpfung ist sehr gut!

Zum Weltgebetstag 2018 aus Surinam

Surinam, wo liegt das denn? Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet.

suriname

 

 

 

Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse.

Banner_WGT_2018_print-05__copyright_wgt-evDer Weltgebetstag am 2. März 2018 bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten. Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche – alle sind herzlich eingeladen!

Surinam liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, 330px-Suriname_on_the_globe_(South_America_centered).svgBrasilien und Französisch-Guyana. Dank seines subtropischen Klimas ist eine vielfältige Flora und Fauna entstanden mit üppigen Riesenfarnen, farbenprächtigen Orchideen und über 1.000 verschiedenen Arten von Bäumen. Rund 90 Prozent Surinams bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen 3359864380_b5dd095bc1_bunberührtem Regenwald. Ameisenbären, Jaguare, Papageien und Riesenschlangen haben hier ein Zuhause gefunden. Surinams Küsten eignen sich zwar nicht als Badestrände, dafür legen an den unberührten Stränden des Galibi-Naturreservats riesige Meeresschildkröten ihre Eier ab.

 

Mit seinen rund 540.000 Einwohner*innen ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Paramaribo. In dieser als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Stadt steht die Synagoge neben einer Moschee; christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt.

 

Die Wurzeln für Surinams vielfältige Bevölkerung liegen in der bewegten Vergangenheit des Landes. Im 17. Jahrhundert brachten erst die Briten, dann die Niederländer Surinam suriname-peopleunter ihre Herrschaft. Auf den Plantagen der Kolonialherren schufteten die indigene Bevölkerung und bald auch aus Westafrika verschleppte Frauen und Männer. Ihre Nachkommen stellen heute mit den Maroons und Kreolen die größten Bevölkerungsgruppen. Nach dem Ende der Sklaverei 1863 warben die Niederländer Menschen aus Indien, China und Java als Vertragsarbeiter an. Neben europäischen Einwanderern zog es Menschen aus dem Nahen Osten und den südamerikanischen Nachbarländern nach Surinam. Diese Vielfalt Surinams findet sich auch im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2018: Frauen unterschiedlicher Ethnien erzählen aus ihrem Alltag. In Surinam, wohin Missionare einst den christlichen Glauben brachten, ist heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich. Neben der römisch-katholischen Kirche spielen vor allem die Herrnhuter Brudergemeine eine bedeutende Rolle. An der Liturgie zum Weltgebetstag haben Vertreterinnen aus fünf christlichen Konfessionen mitgewirkt. Doch das traditionell harmonische Zusammenleben in Surinam ist zunehmend gefährdet. Die Wirtschaft des Landes ist extrem abhängig vom Export der Rohstoffe Gold und Öl und war es bis 2015 auch vom Bauxit. Schwanken die Preise auf dem Weltmarkt, so trifft dies den surinamischen Haushalt empfindlich. Das einst gut ausgebaute Sozialsystem ist mittlerweile kaum noch finanzierbar. Während der massive Rohstoffabbau die einzigartige Natur Surinams zerstört, fehlt es in Politik und Gesellschaft des erst 1975 unabhängig gewordenen Landes an nachhaltigen Ideen für Alternativen.

 

 

Dass das Gleichgewicht in Surinams Gesellschaft aus den Fugen gerät, wird besonders für Frauen und Mädchen zum Problem. In den Familien nimmt Gewalt gegen Frauen und Kinder zu. Vermehrt brechen schwangere Teenager die Schule ab. Frauen prostituieren sich aus finanzieller Not.

 

In Gebet und Handeln verbunden mit Surinams Frauen sind am 2. März 2018 hunderttausende Gottesdienstbesucher*innen in ganz Deutschland. Mit Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag 2018 fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen. Darunter ist auch die Frauenarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine in Surinam. Sie bietet qualifizierte Weiterbildungen für Jugendleiterinnen an, die jungen Frauen in Schwierigkeiten zur Seite stehen.

Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

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Veränderung – Mut – Vorsätze für 2018

2Sehr spontan meldete ich mich zu diesem Thema etwas schreiben zu können, wie sich in meinem Leben und im Leben meines Mannes sehr viel verändert hat. Ja man kann sagen, ALLES ist für uns anders geworden.

Zuerst machte der Gedanke, dass etwas losgelassen werden muss, mir Angst.

Erst ein Zusammenbruch brachte mich in die Lage, dass ich über Veränderung klare Gedanken fassen konnte für uns beide, denn mein Mann konnte das gar nicht. Seine Krankheit veränderte ihn innerhalb von kurzer Zeit sehr und es war einfach schwierig. Kein Partner der mitmachte, immer nur gegen an sein, das kannte ich ja schon, aber nun ging gar nichts mehr. Da habe ich schnell gespürt, wie Gott mich begleitet hat, und dass meine Kraft und Stärke im Gebet liegt. Der Herr hat mir in vielen Dingen so wunderbar geholfen, dass ich gar nicht immer verstanden habe, wie es geschehen ist, es war einfach Hilfe da. Es lässt sich nicht erklären, das muss man einfach erleben.

Es war nicht immer leicht, das wäre gelogen zu sagen, aber es endete immer zum Besten, auch wenn es vorher nicht immer so aussah und der Mut zum weiter gehen kam wieder. Ich fühle mich sehr dankbar und zufrieden, weil ich daran glaube, dass wir beide – jeder in seiner Art – getragen sind. Auch wenn Traurigkeit manchmal den Mut mindern will, so ist doch schnell wieder der Gedanke da „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln“- das glaube ich für uns beide.

Glauben – Vertrauen – Danken

Meine Vorsätze für 2018: Immer weitergehen – einen Tag nach dem anderen –

„Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine von dem andern zu unterscheiden.“

Ein gutes gesegnetes Jahr 2018 wünsche ich uns allen –

Eure Anne Schilling

Monatsspruch Januar

1Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren.

5.Mose 5,1

Liebe Leserin, lieber Leser,

endlich mal das Neue Jahr nicht mit Getöse und guten Vorsätzen sondern mit Ausruhen beginnen! Einfach nur den Zwischenraum zwischen Altem und Neuem wahr nehmen, denn den gibt es, obwohl die Zeit Sekunde um Sekunde weiter geht. Gott gab uns dem Auftrag, unsere Erde zu bewahren und zu pflegen, dafür müssen wir arbeiten. Doch Gott gab uns auch den Auftrag in regelmäßigen Abständen, möglichst einmal die Woche, zu ruhen. Alle sollen es: sogar die, die unsere Kultur nicht teilen, sogar die Tiere! Das ist Gottes Geschenk gegen (Selbst-)Ausbeutung und Tierquälerei. Wenn wir es verlieren, dann drohen Krankheiten und Burnout. Nur die Ruhe in allem Stress, Gott sorgt für das Wichtige!

Eure/Ihre Pastorin Regina Waack

Veranstaltungen im Januar

 

Mi 03.01. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Mo 08.01. 15:00 Uhr Sozialprojekt „Häkeln und Stricken“
Di 09.01. 12:00 Uhr Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
Mi 10.01. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Fr 12.01. 17:00 Uhr Trommeln mit Lydia
    19:00 Uhr Hauskreis Schleswig
Mo 15.01. 15:00 Uhr Sozialprojekt „Häkeln und Stricken“
    19:30 Uhr Allianz Gebetswoche Kirche Harrislee + Manfred Vetter
Di 16.01. 09:00 Uhr Allianz Gebetsfrühstück Freie Christengemeinde + Regina Waack
    12:00 Uhr Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
    19:30 Uhr Allianz Gebetswoche Kirche in Bewegung + Daniel Lindhüber
Mi 17.01. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
    19:30 Uhr Allianz Gebetswoche Baptistengemeinde + Stuart Rankin
Do 18.01. 19:30 Uhr Allianz Gebetswoche Gemeinschaft in der ev. Kirche + Gunnar Engel
Fr 19.01. 09:00 Uhr Allianz Gebetsfrühstück Weg in den Himmel + Simon Pahl
    17:00 Uhr Trommeln mit Lydia
    19:30 Uhr Allianz Gebetswoche Perspektive 21 + Heinz-Peter Mauelshagen
Sa 20.01. 19:30 Uhr Allianz Gebetswoche Kirche in der Diako + SMD
    16:30 Uhr Allianz Gebetswoche Abschlussgottesdienst Arche + Johannes Ahrens
Mo 22.01. 15:00 Uhr Sozialprojekt „Häkeln und Stricken“
Di 23.01. 12:00 Uhr Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
    18:00 Uhr öffentliche Sitzung der Gemeindeleitung
Mi 24.01. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Do 25.01. 18:30 Uhr Hauskreis Flensburg
Fr 26.01. 17:00 Uhr Trommeln mit Lydia
Mo 29.01. 15:00 Uhr Sozialprojekt „Häkeln und Stricken“
Di 30.01. 12:00 Uhr Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
Mi 31.01. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit

 

Gottesdienste im Januar

 

So 07.01. 10:00 Uhr  

Gottesdienst mit Hilde Zeriadtke und Peter Nordmann

 

11:00 Uhr Kirchenkaffee
So 14.01. 10:00 Uhr  

Bundeserneuerungsfeier mit Regina Waack und Uwe Lembcke

 

11:00 Uhr Kirchenkaffee
So 21.01. 10:00 Uhr  

Gottesdienst mit Regina Waack und Martina Krüger-Mattes

 

11:00 Uhr Kirchenkaffee
So 28.01. 10:00 Uhr  

Gottesdienst mit Regina Waack und Martina Krüger-Mattes

 

11:00 Uhr Kirchenkaffee