Sommerfest

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Veranstaltungen im Juni 2018

 

Freitag 01.06.18 17.00 Trommeln mit Lydia
Dienstag 05.06.18 12.00 Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
Mittwoch 06.06.18 06.00 Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Freitag 08.06.18 17.00 Trommeln mit Lydia
Freitag 08.06.18 19.00 Hauskreis Schleswig
Sonntag 10. Jun. 11:30 Sommerfest mit Singen und gemeinsam Salate vorbereiten
Dienstag 12.06.18 12.00 Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
Mittwoch 13.06.18 06.00 Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Donnerstag 14.06.18 18.30 Hauskreis Flensburg
Freitag 15.06.18 17.00 Trommeln mit Lydia
Dienstag 19.06.18 12.00 Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
Mittwoch 20.06.18 06.00 Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Freitag 22.06.18 17.00 Trommeln mit Lydia
Dienstag 26.06.18 12.00 Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
Dienstag 26.06.18   öffentliche Sitzung der Gemeindeleitung verschoben auf 24.7.
Mittwoch 27.06.18 06.00 Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Freitag 29.06.18 17.00 Trommeln mit Lydia

 

Gottesdienste im Juni 2018

 

Sonntag 3. Jun. 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl mit R. Waack und Peter Nordmann
Sonntag 3. Jun. 11:00 Kirchenkaffee
Sonntag 10. Jun. 14:00 Gottesdienst zum Fest mit Regina Waack und Uwe Lembcke
Sonntag 17. Jun. 10.00 Gottesdienst mit Zsolt Kiss-Rabata und Dorothea Messner
Sonntag 17. Jun. 11.00 Kirchenkaffee
Sonntag 24. Jun. 10.00 Gottesdienst mit Peter Mauelshagen und Edgar Nordmann
Sonntag 24. Jun. 11:00 Kirchenkaffee

 

Predigt über Epheser 3,14-21

Ihr Lieben,
wir Menschen sehen viele Aufgaben vor uns. Da sind einerseits Gottes Aufträge gegen das Böse in der Welt und andererseits Herausforderungen für uns selbst und unsere Lieben. „Exaudi“, also „erhöre uns“, hört Gott ständig.
Dabei kann es vorkommen, dass übersehen wird, was schon da ist. Selbst Paulus passierte das im Brief an die Epheser. In den ersten beiden Kapiteln lobte er die Gemeinde und stellte dar, welche großartige Gabe uns in Jesus Christus gegeben ist. Dann erwähnte er, dass er für diese Gute Nachricht im Gefängnis ist. Und dann schreibt er doch tatsächlich: Deshalb knie ich vor Gott nieder und bete zu ihm. Er ist der Vater, der alle Wesen in der himmlischen und in der irdischen Welt beim Namen gerufen hat und am Leben erhält. Ich bitte ihn, dass er euch aus dem Reichtum seiner Herrlichkeit beschenkt
Ja, aber wir sind doch schon beschenkt. Das kann ich bezeugen.
Ich las gestern, dass die Zahl der Hundertjährigen wieder gewachsen ist. Über 50% von ihnen sind zufrieden. Unter uns sind auch viele zufrieden.
Löwenzahn 1Der Löwenzahn blüht; das ist für mich ein Zeichen von Genuss und Verschwendung an den unmöglichsten Orten. Die jungen Blätter vom Löwenzahn sollen sehr gut schmecken, aus den gelben Blüten kann Gelee gekocht werden, die Wurzel kann auch geröstet und als Kaffeeersatz verwendet werden. Löwenzahn kann Krebszellen am Wachstum hindern und die Verdauung regulieren. Trotzdem gilt Löwenzahn als Unkraut und wächst überall, wo Menschen sich nicht um Pflanzen kümmern. Wie reich ist Gott, dass unser Schöpfer so eine begabte Pflanze überall auf der Nordhalbkugel unserer Erde verstreut, bis wir sie lästig finden. Welche anderen Geschenke von Gott übersehen wir noch?
Paulus bittet für die Epheser: dass Gott euch durch seinen Geist innerlich stark macht.
Viele hier begleiten andere in größten Notlagen; einige tun das im Hospiz, andere bei Besuchen in Altenheim, wieder andere als Betreuer. Einige begleiten auch geduldig Menschen in schwierigen Übergangsphasen. Woher können wir das tun? Doch nur weil Gott uns dafür innere Stärke gegeben hat. Also nicht nur „Audi“ zu Deutsch „Höre“ sondern wirklich „EX-audi“ zu Deutsch „erhöre fertig.“ Das bezeuge ich und darüber freue ich mich.
Paulus bittet weiter: dass Christus durch den Glauben in euch lebt und ihr fest in seiner Liebe wurzelt und auf sie gegründet seid.
Ja, sicher können wir auch da immer noch mehr wünschen. Doch ich denke an viele Gäste, die eine Zeitlang öfter zu uns kamen und nun schon lange nicht mehr da sind. Wie liebevoll wurden sie aufgenommen, wie schnell ist die Verbindung wieder da, wenn Grüße ausgerichtet werden! Viele unserer Freunde sind nur noch in unseren Fürbitten unter uns, aber wir denken liebevoll an sie. So geben wir die bedingungslose Liebe Jesu Christi weiter, weil Christus in uns lebt! Ich merke es, bezeuge es und freue mich.
Paulus bittet: dass ihr zusammen mit der ganzen Gemeinschaft der Glaubenden begreifen lernt, wie unermesslich in der Breite, Länge, Höhe und Tiefe euch Gott beschenkt.
Wir als Gemeinde sind in manchen Plänen tief enttäuscht worden. Wir haben unseren Liedschatz und unser Verständnis für andere Kulturen erweitert. Wir haben Konflikte mit langem Atem zu einem positiven Ausgang geführt. Wir haben Höhepunkte gemeinsam gestaltet und erlebt. Sicher ist es nur ein kleiner Teil von dem, was Gott tun kann, aber ich bezeuge es und freue mich dran.
Paulus wünscht uns: Ihr sollt die Liebe erkennen, die Christus zu uns hat und die alle Erkenntnis übersteigt. So werdet ihr immer umfassender Anteil bekommen an der ganzen Fülle des Lebens mit Gott.
Ja, das ist eine passende Bitte für so einen Sonntag zwischen Abschied von dem, was an Jesus Christus menschlich sichtbar war, und Lobpreis über seine unsichtbare Gegenwart in so vielen Erfahrungen. Wir sind ja immer unterwegs zwischen dem, was wir schon an Liebe erfahren haben, und dem, was von Gott her noch alles möglich ist.
Im Advent denken wir auch an dieses Dazwischen. Wir sehen viel Not und wir sehnen uns nach dem erfüllten Ende.
Mark Wiggin (Veritasse)Doch zwischen Himmelfahrt und Pfingsten ging es Jesu Jüngern anders; so könnte es uns heute am Sonntag zwischen Himmelfahrt und Pfingsten auch anders gehen.
Jesu Jünger sind nicht in das Alte zurückgegangen; sondern sie haben sich neu organisiert und haben Gott gelobt wegen Ostern. Wir sind unterwegs, aber wir fangen täglich neu mit dem an, was schon an uns geschehen ist. Die Freude darüber kann uns Kraft geben, damit wir in Bewegung bleiben. Denn da kommt immer noch etwas und da geht immer noch etwas.
Ich stimme ja Paulus zu, wie er schreibt: Gott kann unendlich viel mehr an uns tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns ausdenken können. So mächtig ist die Kraft, mit der er in uns wirkt.
Wir kommen also nie ans Ende der liebevollen Überraschungen und Geschenke, die Gott uns und der Welt macht. Das bezeuge ich und lege es als unendlich mächtiges Gegengewicht in die Waagschale gegen die andere Schale mit den vielen Fehlern und dem alltäglichen Bösen und Elend, gegen das wir immer neu ankämpfen müssen.
Guckt auf den Löwenzahn; Gott kann unendlich viel mehr, als wir ausrupfen und zerstören können. Gott kann uns unendlich viel Kraft und Geist für Frieden und ein gutes Leben für alle auf der Welt geben.
Am Ende unseres Weges von dem, was Gott uns schon schenkte, zu dem, was wir noch gar nicht wissen können, wird der Lobpreis stehen, da bin ich sicher.
Paulus schreibt: Gott gehört die Ehre in der Gemeinde und durch Jesus Christus in allen Generationen, für Zeit und Ewigkeit! Amen.

Pastorin Regina Waack

Löwenzahn 4

Dranbleiben!

mmp2Auszüge aus dem Kurzbericht von der 26. Tagung der Norddeutschen Jährlichen Konferenz (NJK) in Berlin – Lankwitz 2018

Seitdem wir das Thema Zukunftsprozess haben, wird von Jahr zu Jahr deutlicher, dass wir nicht nur eine Rettung unserer Kirche anstreben, sondern unseren Auftrag von Gott für die Menschen dieser Welt neu in unser Herz schreiben lassen wollen.

Wir haben über viele der „alten Geschichten“ geredet: Finanzen, zu wenig Pastoren/Pastorinnen, kleiner werdende Gemeinden, doch ohne die fatalistischen Nachklänge der Vergangenheit. Wir können Gott vertrauen, wir können raus gehen aus unseren Häusern, wir können Initiativen zulassen.

Die Digitalisierung geht nicht spurlos an der NJK vorbei. Es wurden Anträge gestellt, damit die Möglichkeiten für papierfreie Konferenzen und Live-Stream-Übertragungen in Gottesdiensten geprüft werden.

mmp3Wir haben auch zahlreiche Laienmitglieder geehrt, die zum letzten Mal bei der NJK gewesen sind. Für die Mitarbeit aller Laien in der Konferenz und in den Gemeinden sind wir unendlich dankbar!

Ist unser Dienstzuweisungssystem veraltet? Das könnte sein, so wird sich eine Arbeitsgruppe weiter damit beschäftigen, mögliche Alternativen für die nächste Konferenz 2019 in Braunfels vorzubereiten.

Dankbar waren wir für alle Grußworte aus nah und fern. Ein Wort von Pastor Musi Losaba, Missionssekretär der methodistischen Kirche im Südlichen Afrika, bleibt in Erinnerung: „Ubuntu“ (Ich bin, weil du bist. Du bist, weil ich bin.) Für ihn bedeutet dranbleiben, dass man nicht immer physisch anwesend sein muss, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Wie geht es weiter mit der NJK? Wir sind im Gespräch. … Wir lernen loszulassen, damitmmp4 Neues entstehen kann durch die Gnade Gottes. Wir bleiben dran, weil wir das Beste in unserer Mitte haben, das dieser Welt je passiert ist: Jesus Christus! Wir werden dranbleiben, damit wir aufbrechen können!

William Barnard-Jones

Zum Monatsspurch im Mai

Monatsspruch Mai:

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.

Hebräer 11,10

mmp1Liebe Leserin, lieber Leser,

Die ersten Frühlingsblüher sind schon verwelkt und haben sich in die Erde zurückgezogen. Trotzdem habe ich mich gefreut, denn Blüten sind immer Vorboten von Frucht, sogar wenn die Früchte für Menschen unnütz sind. Oft sehen wir nicht, wie die Zwiebeln in der Erde wieder dick werden für die nächste Frühjahrsblüte. Auch die Verwandlung der Kätzchen in Eicheln wird uns erst wichtig, wenn wir sie braun am Boden sehen. Doch für mich ist eine grüne Eichel ein Symbol für den Glauben, denn sie sagt: „finde mich – aber lass mich am Baum; gib mir Zeit zum Reifen, dann nähre ich die Welt und gebe dir Material zum Spielen und Basteln.“ Auch der Glaube ist kein Mittel, damit ich bestimmte Ziele erreiche, sondern eine liebevolle Beziehung zu Gott. Wenn diese Beziehung zu Gott wächst und reift, dann ergeben sich Möglichkeiten, mein Leben und das Leben der anderen oder auch der Welt zu verbessern. Sie sind Nebenprodukte einer Haltung, die Gott und allem eine Zukunft zutraut. So können wir uns am Reifen freuen und versuchen, die Welt erst mal ohne direkten Nutzen für uns aber zur Freude aller zu gestalten. Später, wenn alles reif ist, wird Gott uns schon genügend Nützliches schenken.

Eure/Ihre Pastorin Regina Waack

Veranstaltungen im Mai

Mittwochs  um 06.00 Uhr:  Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit

Freitags um 07.00 Uhr:  Trommeln mit Lydia Lydia

Jeder zweite Dienstag um 12.00 Uhr:  Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirchestrassenarbeit-16

Freitag      11.05.18 um 19.00 Uhr:  Hauskreis Schleswig

 

Dienstag   22.05.18 um 18.00 Uhr: öffentliche Sitzung der Gemeindeleitung

Donnerstag  24.05.18 um 18.30 Uhr:  Hauskreis Flensburg

Bräuche an Pfingste

Durch den Einfluss christlicher und heidnischer Traditionen entwickelten sich zahlreiche Pfingstbräuche, die heute noch stattfinden:

Pfingstgottesdienst im Freien

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Pfingstwanderungen                                                             

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Pfingstfeuer

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Pfingstritte: Diese Umzüge sollten der neuen Saat Heil und Segen bringen

Pfingstritte

Herablassen einer hölzernen Taube als Symbol des Heiligen Geistes während des Gottesdienstes

Kirchen mit jungem Birkengrün schmücken: Die Birken als eine der ersten Bäume kündigen den Frühling an. Dieser Brauch hat seinen Ursprung im Psalm 118,27: „Schmückt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars.“

Streiche in der Nacht von Pfingstsonntag auf -montag: Dieser Brauch leitet sich von einem alten Abwehrzauber her. Wasservogel-Singen: Junge bayerische Männer verkleiden sich und singen christliche und weltliche Strophen vor den Türen. Sie erhalten Gaben, werden aber auch überall mit Wasser bespritzt.

Pfingstochse: An Pfingsten wird zum ersten Mal das Vieh auf die Alm getrieben. Der Ochse, der die Rinderherde anführt, wird bunt geschmückt. In anderen Gegenden wurde der reich dekorierte Ochse am nächsten Tag geschlachtet. Diesem Brauch erinnert vermutlich an eine Opferhandlung.

Almauftrieb_Pfingsten_Pfingstochse

Pfingstlümmel wurde derjenige Hütejunge, der als letzter vom Weideauftrieb auf dem Dorfplatz eintraf. In einigen Regionen wurde er in Buchenlaub eingewickelt.

pfingsteluemmel

Anzeige_April_MaibaumPfingstmaien: Verliebte Jungen brachten an das Haus ihrer Liebsten frische Birkenäste, Symbole der Jugendfrische und Zuneigung, an. Verschmähte Mädchen freuten sich weniger über Schandmeien, wie beispielsweise das kahle Gerippe eines ehemaligen Christbaums.

 

 

 

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