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„Never walk alone“ im Flensburger Tageblatt

„In Deutschland werden jährlich rund 150.000 Menschen bestattet, die keine Angehörigen oder Freunde mehr haben.  

Außer den Beerdigungsunternehmen kümmert sich niemand um solche Beisetzungen. Damit sollte sich eine so reiche Wohlstandsgesellschaft wie in Deutschland nicht abfinden. Niemand hat es verdient, auf seinem letzten Wege allein gelassen zu werden. Aus dieser Erkenntnis heraus bildete sich unsere Initiative „Abschied in Würde“.

2006 suchten wir nach einer Aufgabe “vor der Haustür“, die wir auch ohne Pastor durchhalten könnten. Wir erfuhren von den von Sozialamt/Ordnungsamt bezahlten anonymen Bestattungen für arm und einsam verstorbene Menschen. Deren Urnen wurden nur von den Friedhofsgärtnern bestattet, ohne sonstige Anteilnahme.

Im November 2006 fand unsere erste Aussegnungsfeier statt. „

https://flensburger-methodisten.com/never-walk-alone-2/

In unserer Aussegnungsfeier sind in letzter Zeit immer mehr Menschen erschienen, um die Verstorbene auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

Am 23. April um 7.45 Uhr war auch die Presse bei unserer Trauerfeier „Never walk alone“ für Verstorbene ohne Geld oder Angehörige und ohne Verfügungen für ihren letzten Weg dabei. Dies Mal hatten wir ausnahmsweise 11 Verstorbene begleitet und waren 37 Teilnehmer, weil erst seit März aufgrund eines Ratsbeschlusses der Stadt Flensburg vom Januar diese Trauerfeiern und die Namen der Verstorbenen auf der Homepage der Stadt öffentlich gemacht werden.

Das war dem Flensburger Tageblatt einen ganzseitigen Artikel auf der Lokalseite wert – mit einer Ankündigung dafür auf der Titelseite des Blatts.  Diesen Artikel hänge ich Euch und Ihnen an, um unsere Freude über diese öffentliche Anerkennung unserer langjährigen Arbeit mit Euch und Ihnen zu teilen.