Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

3. Advent bei den Flensburger Methodisten

3. Advent 2017 (58)Heute nach dem Gottesdienst mit „Liedpredigt“ und nach einem fröhlichen Kirchenkaffee haben wir unseren Weihnachtsbaum gemeinsam geschmückt.

Ihr könntet diese schönen, gesegneten Momente mit diesem Video (mit Musik) erleben:

3. Advent

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Veranstaltungen im Dezember

Mo 04.12. 15:00 Uhr Sozialprojekt „Häkeln und Stricken“
Di 05.12. 12:00 Uhr Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
Mi 06.12. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Fr 08.12. 17:00 Uhr Trommeln mit Lydia
Fr 08.12. 19:00 Uhr Hauskreis Schleswig
Mo 11.12. 15:00 Uhr Sozialprojekt „Häkeln und Stricken“
Di 12.12. 12:00 Uhr Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
Mi 13.12. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Do 14.12. 18:30 Uhr Hauskreis Flensburg
Fr 15.12. 17:00 Uhr Trommeln mit Lydia
Mo 18.12. 15:00 Uhr Sozialprojekt „Häkeln und Stricken“
Di 19.12. 12:00 Uhr Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
18:00 Uhr öffentliche Sitzung der Gemeindeleitung
Mi 20.12. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Fr 22.12. 17:00 Uhr kein Trommeln mit Lydia wegen Weihnachtsferien
Mo 25.12. –.– kein Gottesdienst in der EmK Flensburg
Di 26.12. –.– kein Gottesdienst in der Emk Flensburg
Mi 27.12. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Fr 29.12. 17:00 Uhr kein Trommeln mit Lydia wegen Weihnachtsferien

 

Adventsfeier in Bildern

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Adventsfeier 2017 (16)Unsere Adventsfeier haben wir dieses Jahr am 1. Advent, den 3.12.2017 direkt nach dem Gottesdienst gefeiert.

Wie immer haben wir gesungen und viel gelacht. Adventsfeier 2017 (60)

Mary’s Boy Child
Es gab auch „Risalamande“, den traditionellen, dänischen Milchreis mit gehackten Mandeln und Sahne. Ein ganzer Mandel wurde jeweils in drei großen Schüsseln „versteckt“. Wer jeweils eine Mandel gefunden hatte, hat ein kleines Geschenk bekommen.

Adventsfeier 2017 (23)       Adventsfeier 2017 (50)

 

Für diejenigen, die keinen Milchreis mögen, gab es „Förtchen“, ein dänisch-norddeutsches Gebäck.

Adventsfeier 2017 (48)      Adventsfeier 2017 (47)

Der Apfent

Autor: Toni Lauerer

Adventsfeier 2017 (57)Der Apfent ist die schönste Zeit vom Winter. Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K. Drei Wochen bevor das Christkindl kommt stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf. Meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.

Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es auf lauter Trümmer zerrissen. Ein Haxn von ihm ist bis in den Keksteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mir a Watschn gebn und gsagt, dass net amal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher san.

Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Abe0r ich Adventsfeier 2017 (55)habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielzeugkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.

Hinter dem Christkindl stehen zwei Oxn, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Brontosaurier habe ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir zu langweilig. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König is dem Papa im letzten Apfent beim Putzen abigefallen und war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.

Normal haben die heiligen drei Könige einen Haufen Zeug für das Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Puerree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keine Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.

Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt. Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weizen für die Oma dabei und reißt gerade eine Marone ab. Einen Wolf haben wir nicht, darum lugt hinter dem Baum ein Bummerl als Ersatz-Wolf hervor.

Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampen an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Apfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu fad. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Apfent gelernt und es geht so: „Apfent, Apfent, der Obstler brennt. Erst saufst oan, dann zwoa drei vier, dann hauts de mit da Birn an d’Tuer. Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf (der Papa singts aber auch oiwei!).

Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine große Schüssel voll Nüsse und eine kleine voll Goldstaub. Darin wälzen wir die Nüsse, bis sie goldern sind, und das Christkindl hängt sie später an den Christbaum. Man darf nicht fest schnaufen, weil der Goldstaub ist dodal leicht und er fliegt herum, wenn man hinschnauft.

Einmal habe ich vorher in den Goldstaub ein Niespulver hineingetan und wie mein Vater die erste Nuss darin gewälzt hat, tat er einen Nieserer, dass es ihn grissen hat und sein Gesicht war goldern und die Nuss nicht. Mama hat ihn geschimpft, weil er keine Beherrschung hat und sie hat gesagt, er stellt sich dümmer an als wie ein Kind. Meinem Vater war es recht zuwider und er hat nicht mehr mitgetan. Er hat gesagt, dass bei dem Goldstaub irgendetwas nicht stimmt und Mama hat gesagt, dass höchstens bei ihm etwas nicht stimmt. Ich habe mich sehr gefreut, weil es war insgesamt ein lustiger Apfentabend.

Kurz vor Weihnachten müssen wir unsere Wunschzettel schreiben. Meine Schwester wünscht sich meistens Puppen oder sonst ein Klump. Ich schreibe vorsichtshalber mehr Sachen drauf und zum Schluss schreibe ich dem Christkindl, es soll einfach soviel kaufen bis das Geld ausgeht. Meine Mama sagt, das ist eine Unverschämtheit und irgendwann bringt mir das Christkindl gar nichts mehr, weil ich nicht bescheiden bin. Aber bis jetzt habe ich immer etwas gekriegt. Und wenn ich groß bin und ein Geld verdiene, dann kaufe ich mir selber etwas und bin überhaupt nicht bescheiden. Dann kann sich das Christkindl von mir aus ärgern, weil dann ist es mir wurscht. Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis Ostern nichts mehr, höchstens, wenn man vorher Geburtstag hat. Aber eins ist gwiss: Der nächste Apfent kommt bestimmt.

 

 

Gottesdienst am Volkstauertag

Predigt über Matthäus 20,20-28

Liebe Geschwister in Christus,
Friedendekade 2017Ich habe Euch noch mal das Bild von der diesjährigen Friedensdekade mitgebracht. Sieht diese Friedenstaube nicht wie eine energische Mutter aus, wie sie da ihren Olivenzweig in die Hüfte stemmt? Ja, sie könnte gerade anfangen, uns eine Standpauke zu halten; oder sie wartet energisch, ob wir nun auch etwas tun.
Ach ja, die Mütter! Gerade hat uns Uwe vorgelesen, wie eine kam, um bei Jesus für ihre Söhne die absolute Vormacht vor den anderen zu erbitten. Die trauen sich auch alles zu, was dafür nötig ist.
Aber natürlich gibt es dann Streit! Wie gut, dass der nun wenigstens so offen ausgetragen wurde, dass Jesus darauf reagieren konnte! Beim Miteinander der Bibelausstellung hörte ich einmal: „wir hatten keinen Streit, die andere darf nur nicht mehr hierher kommen!“ Das fand ich ganz schrecklich! Da war eine heftige Spannung über etwas – und zwei Christinnen konnten nicht mal reden und sich darüber einigen, dass sie sich nicht einigen können! Das zeigt nur, dass die Familie Jesu Christi, unsere Familie, genauso schlecht ist wie die anderen Familien, zu denen wir gehören.
Es stimmt: Streit gibt es in den besten Familien und schon immer auch bei Jesus. Der hat beim Streit um die Vormacht reagiert wie diese gereizte Friedenstaube; ich lese wieder vor: Wer unter euch groß sein will, soll euer Diener sein, und wer an erster Stelle stehen will, soll euch Sklavendienste leisten.  Auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen
Für mich heißt das: wenn jemand bedienen soll, dann bediene selbst! Wenn geholfen werden soll, dann hilf! Wenn Unrecht durch fairen Handel ersetzt werden soll, dann kaufe selber fair ein!
Oder um an meinen gestrigen Morgen zu erinnern: wenn geputzt werden soll, dann putze.
Das ist tatsächlich eine andere Rolle von Macht. Jesus hat ja die alte Rolle von Macht so beschrieben: Ihr wisst: Die Herrscher der Völker, die Großen in der Welt, unterdrücken ihre Leute und lassen sie ihre Macht spüren.
Da ist Macht, dass ich andere dazu bringe etwas zu machen. Doch Jesus benutzt Macht anders: Macht heißt für ihn, dass ich selber etwas machen kann.
Ja, und natürlich kann das an unsere Grenzen gehen. Das ist bei Streit schnell mal so. Jesus hat für diese Macht zu machen und zu dienen die Grenze zum Tod überschreiten müssen.
Es kann auch sein, dass keiner sieht und anerkennt, wie wir dienen. Jesus hat das selbst gesagt, als sich die beiden Jünger und ihre Mutter Hoffnungen machten durch Leiden zur Macht zu kommen. Ich lese wieder vor, Jesus sagte: Ihr werdet tatsächlich den gleichen Kelch trinken wie ich, aber ich kann nicht darüber verfügen, wer rechts und links neben mir sitzen wird. Auf diesen Plätzen werden die sitzen, die mein Vater dafür bestimmt hat.
Das klingt jetzt alles sehr hart. Aber unsere gereizte Friedenstaube hat ihren Ölzweig noch, das Symbol der Hoffnung.
Jesus sagt: der Menschensohn ist gekommen, um sein Leben als Lösegeld für alle Menschen hinzugeben.
Es geht um „Lösegeld“, um Erlösung für viele, für alle. Dafür hat Jesus sein Leben schon hingegeben, dafür ist er schon zu einem ganz anderen neuen Leben auferstanden. Darum sind wir erlöst davon, mit brechenden Rücken dienen und dulden zu müssen. Unser Dienen kann sein, dass wir etwas ganz anderes Neues machen. Denn das Ziel hat ja schon der Prophet Jeremia beschrieben, ich lese nochmal vor: Sorgt für Gerechtigkeit… Nur unter dieser Bedingung werden auch künftig Könige, die auf Davids Thron sitzen, durch die Tore dieses Palastes ein- und ausziehen, auf Pferden und Wagen, sie und ihre hohen Beamten, und auch das Volk wird weiterhin diesen Palast aufsuchen.  Wenn ihr aber nicht auf meine Weisungen hört, dann wird dieser Palast zum Trümmerhaufen werden
Unsere Gesellschaft und unsere Welt braucht Gerechtigkeit und Frieden, damit wir überhaupt alle unser Leben weiterführen können. Unsere Zukunft hängt davon ab, dass wir mit Gottes Hilfe etwas anderes machen als die, die jetzt den heftigen Streit und Krieg in unsere Welt bringen.
Übrigens: hier in Deutschland sind das nicht die, gegen die wir keine Chancen haben, sondern die, denen wir mit unserem Wahlzettel zugestimmt haben, und die, deren Geschäfte wir als Kunden unterstützen. Ich gebe zu, das ist so kompliziert, dass wir wieder fragen, was sollen wir denn machen?
Mutter Friedenstaube würde sagen: „Keine Ausrede! Auch kleine Schritte sind gut. Fang einfach an und fürchte dich nicht vor Schwierigkeiten. Gott wird dir zeigen, was als Nächstes für dich dran ist.“ Amen

Pastorin Regina Waack

Veranstaltungen im November 2017

 

Mi 01.11. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Fr 03.11. 17:00 Uhr Trommeln mit Lydia
Fr 03.11. 19:30 Uhr „Dem Volk aufs Maul schauen“
Vortrag zur Bibelaustellung von Pn. Gisela Andresen bei Bücher Rüffer, Holm 19
Mo 06.11. 15:00 Uhr Sozialprojekt „Häkeln und Stricken“
Di 07.11. 12:00 Uhr Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
Mi 08.11. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Do 09.11. 18:30 Uhr Hauskreis Flensburg
Fr 10.11. 17:00 Uhr Trommeln mit Lydia
Fr 10.11. 19:00 Uhr Hauskreis Schleswig
Fr 10.11. 18:00 Uhr „Der kleine Mensch und das große Buch“
Vortrag in der Bibelausstellung von Pn. Gisela Andresen
Mo 13.11. 15:00 Uhr Sozialprojekt „Häkeln und Stricken“
Di 14.11. 12:00 Uhr Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
Mi 15.11. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Fr 17.11. 17:00 Uhr Trommeln mit Lydia
Mo 20.11. 15:00 Uhr Sozialprojekt „Häkeln und Stricken“
Di 21.11. 12:00 Uhr Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
Mi 22.11. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Fr 24.11. 17:00 Uhr Trommeln mit Lydia
Mo 27.11. 15:00 Uhr Sozialprojekt „Häkeln und Stricken“
Di 28.11. 12:00 Uhr Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
Di 28.11. 18:00 Uhr öffentliche Sitzung der Gemeindeleitung
Mi 29.11. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit

 

Bibelausstellung – Teil 1.

Bibelausstellung logo1Die Bibelausstellung hat angefangen!

 

Seit dem 11. 10. 2017 steht im CITTI-Park die „Vorab-Bibelausstellung“ der Fördekirche.

Schon in den ersten Stunden blieben viele Leute stehen und schauten sich die Flächen interessiert an.

Natürlich freuen wir uns, wenn wir auch den ein oder anderen von Euch dort treffen können!

Für den Bericht und die Fotos bedanken wir uns bei Daniel aus dem Planungsteam.