Was ich an Konfirmanden am liebsten weitergebe

von Roland Böcker

Warum können Erwachsene oft ein Geheimnis aus Ihrem Glauben machen? Diese Frage habe ich mir mehrfach gestellt.

Viele Erwachsene können die Bibel zitieren, kennen Gottesdienstordnungen auswendig, wissen, welche Redewendungen man nicht benutzt, lauter so Zeug. Aber wer erklärt den Konfirmanden etwas vom heiligen Geist? Jesus kennen sie schon, da gibt es ja viele Bilder von: im Arm der Mutter Maria, am Kreuz usw. Dass man von Gott keine Bilder hat und der wohl irgendwo da oben im Himmel sitzt, sieht zwar merkwürdig aus, aber da kommen sie noch mit zurecht. Wenn die Rede aber auf den heiligen Geist kommt, dann verdrehen sie mitunter die Augen. Wie soll man das auch verstehen? Diese Problematik habe ich für mich in Angriff genommen.

In diesem Jahr treffe ich mich zum 3. Mal mit den Konfirmanden in meinem Wohnort Oeversee. Zusammen mit der Pastorin sitzen wir dort im Gemeinderaum und ich beginne, von meiner Christwerdung zu erzählen. Die hat zum Glück ganz viel mit dem heiligen Geist zu tun. So erzähle ich, teils mit Tränen in den Augen (weil es mich immer wieder so berührt) von diesem wunderbaren Erlebnis. Anschließend sprechen wir alle gemeinsam über die anstehenden Fragen. Die meisten Jugendlichen sind durch meinen Beitrag sehr ergriffen. Sie bedanken sich regelmäßig dafür, dass ihnen endlich mal jemand erzählt, wie er zum Glauben gekommen ist. Diese Erfahrungen möchte ich hier mitteilen, damit hoffentlich auch andere Erwachsene sehen, dass man mit seiner Christwerdung auch offen umgehen kann. Nur Mut! Ich will niemanden bekehren, aber ich möchte anderen die Möglichkeit geben, sich vom Christ sein eine offene Meinung zu bilden. Wenn wir von zukünftigen Christen erwarten, dass sie sich in unseren Gemeinden mit einbringen, dann sollten wir sie nicht von vornherein durch „Geheimniskrämerei“ ausgrenzen. Ein liebes und offenes Wort hat anderen Menschen schon immer gut getan.

Sonntag, 03. 04. 2016 um 10.00 Uhr:

Gottesdient mit Abendmahl und mit Taufe und Aufnahme in die Gemeinde

Predigt: Regina Waack; Lektor: Peter Nordmann; Begleitung: R. Staudacker

um 11.00 Uhr: Kirchenkaffee

„Seid bereit, euch von Gott oder Menschen erleuchten zu lassen! Freut euch darüber, dass ihr mehr seht als zuvor, dass euch die Augen des Verstandes geöffnet wurden.“

John Wesley

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Monatsspruch April

Ihr aber seid

das auserwählte Geschlecht,

die königliche Priesterschaft,

das heilige Volk,

das Volk des Eigentums,

dass ihr verkündigen sollt

die Wohltaten dessen,

der euch berufen hat

von der Finsternis

zu seinem wunderbaren Licht.

1.Petr 2,9

Kreuzweg in Flensburg mit sieben Stationen

Kreuzweg in Flensburg mit sieben Stationen und

Schlussandacht in der St. Johannis-Kirche

Christus nahm das Leid der Welt auf sich und starb am Kreuz.

Heute leidet und stirbt Christus immer noch.

Dies soll der Kreuzweg durch Flensburg an ausgesuchten Stellen beispielhaft verdeutlichen. Machen Sie sich mit uns auf den Weg. Ein kurzes Bibelwort und ein knapper Impuls helfen uns, schweigend von einer Station zur nächsten zu gehen.

Zum Abschluss können wir in der St. Johannis-Kirche vor Gott bringen, was uns bewegt.

Karfreitag am 25. März 2016

Beginn 11.30 Uhr auf dem Südermarkt

VeranstalterInnen: AIDS-Beratungsstelle, Frauenwerk Kirchenkreis Schleswig-Flensburg, Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Johannis, ACK Flensburg

Evangelisch-Methodistische Gemeinde Flensburg

10.00 Uhr: Passionsandacht mit Regina Waack und Dorothea Messner

11.30 Uhr:  Ökumenischer Kreuzweg in Flensburg Beginn SüdermarktKreuzweg

Osterevangelium

Joh 20, 1+2 Am Tag nach dem Sabbat kam Maria aus Magdala in aller Frühe zum Grab, als es noch dunkel war. Sie sah, dass der Stein vom Eingang des Grabes entfernt war. Da lief sie zu Simon feltámadásPetrus und zu dem Jünger, den Jesus besonders lieb hatte, und berichtete ihnen: »Sie haben den Herrn aus dem Grab genommen und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben! 

  1. Ich gehe eine Straße entlang. — Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. – Ich falle hinein.

Ich bin verloren und ohne Hoffnung. — Es ist nicht meine Schuld.

Es dauert endlos wieder herauszukommen.

Joh 20, 3-5 Petrus und der andere Jünger machten sich auf den Weg zum Grab. Sie liefen miteinander los, aber der andere Jünger lief schneller als Petrus und war als Erster am Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, aber er ging nicht hinein.

  1. Ich gehe dieselbe Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. — Ich tue, als sähe ich es nicht. – Ich falle wieder hinein.

Kaum zu glauben: Wieder am gleichen Ort. — Aber es ist nicht meine Schuld.

Immer noch dauert es lange herauszukommen.

Joh 20, 6-10 Als Simon Petrus nachkam, ging er sofort in die Grabkammer. Er sah die Leinenbinden und das Tuch, mit dem sie Jesus das Gesicht bedeckt hatten. Dieses Tuch lag nicht bei den Binden, sondern war getrennt davon zusammen-gelegt. Nun ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst am Grab angekommen war. Er sah alles und kam zum Glauben. Denn sie hatten die Heiligen Schriften noch nicht verstanden, in denen doch steht, dass Jesus vom Tod auferstehen muss. Danach gingen die beiden Jünger nach Hause zurück.

3.:Ich gehe dieselbe Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. – Ich sehe es. – Ich falle hinein – aus Gewohnheit.

Meine Augen sind offen – ich weiß, wo ich bin. — Im Loch. — Es ist meine Schuld.

Ich komme schnell wieder heraus.

Jugednkreuzweg 2011 Aus seiner Sicht FinsternisJoh 20,11-15 Maria stand noch draußen vor dem Grab und weinte. Dabei beugte sie sich vor und schaute hinein. Da sah sie zwei weiß gekleidete Engel. Sie saßen an der Stelle, wo Jesus gelegen hatte, einer am Kopfende und einer am Fußende. »Frau, warum weinst du?«, fragten die Engel.

Maria antwortete: »Sie haben meinen Herrn fortgetragen und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!« — Als sie sich umdrehte, sah sie Jesus dastehen. Aber sie wusste nicht, dass es Jesus war. Er fragte sie: »Frau, warum weinst du? Wen suchst du?« Sie dachte, er sei der Gärtner, und sagte zu ihm: »Herr, wenn du ihn fortgenommen hast, dann sag mir, wo du ihn hingelegt hast. Ich will hingehen und ihn holen.«

  1. Ich gehe dieselbe Straße entlang. –

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. – Ich gehe drum herum.

Joh 20,16-18 »Maria!«, sagte Jesus zu ihr. Sie wandte sich ihm zu und sagte: »Rabbuni!« Das istGrünewald Feltámadás - az isenheimi szárnyas oltár egyik képe Hebräisch und heißt: Mein Lehrer! Jesus sagte zu ihr: »Halte mich nicht fest! Ich bin noch nicht zum Vater zurückgekehrt. Aber geh zu meinen Brüdern und sag ihnen von mir: ‚Ich kehre zurück zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.’« Maria aus Magdala ging zu den Jüngern und verkündete: »Ich habe den Herrn gesehen!« Und sie richtete ihnen aus, was er ihr aufgetragen hatte.

  1. Ich gehe eine andere, eine neue Straße

 

 

Fünf Schritte aus: Das Tibetische Buch vom Leben

(nach S. Rinpoche)

 

Pilgern in vier Himmelsrichtungen

   Pilgern nach Bov (DK), 12.03.2016

Pilgern nach Bov 12.03 (113) 

Seh ich … das Werk deiner Finger… Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst? (Ps 8,4-5)

 

 

 

 

 

 

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Gott sprach: Licht soll aus der Dunkelheit aufstrahlen, und Gott hat ein helles Strahlen in unsere Herzen gegeben, so dass wir das Leuchten der Gegenwart Gottes im Angesicht des Messias Jesus erkennen. Doch diesen Schatz haben wir in Tongefäßen. So stammt die alles übersteigende Kraft von Gott und nicht von uns. (2. Kor. 4, 6-7 Bibel in gerechter Sprache)

 

Herzlich Willkommen bei den Flensburger Methodisten! Hier erzählen wir Ihnen von unserem Glauben, unserem Gemeindeleben und sozialen Tätigkeiten.

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