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Gottesdienste im Dezember 2017

So 03.12. 10:00 Uhr Adventsgottesdienst mit Regina Waack und Peter Nordmann
11:00 Uhr „Risalamande“ und „Förtchen“ Adventsfeier für alle, die wollen –
Basar „Häkeln und Stricken“
So 10.12. 10:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl mit Regina Waack und Raphael Kiss-Rabata
11:00 Uhr Kirchenkaffee
So 17.12. 10:00 Uhr Gottesdienst am 3. Advent
11:00 Uhr Kirchenkaffee
So 24.12. 10:00 Uhr Weihnachtsgottesdienst mit Regina Waack und Peter Nordmann
11:00 Uhr Kirchenkaffee
So 31.12. 10:00 Uhr Gottesdienst zum Jahreswechsel mit Regina Waack und Edgar Nordmann
11:00 Uhr Kirchenkaffee

3-advent-32

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Veranstaltungen im Dezember

Mo 04.12. 15:00 Uhr Sozialprojekt „Häkeln und Stricken“
Di 05.12. 12:00 Uhr Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
Mi 06.12. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Fr 08.12. 17:00 Uhr Trommeln mit Lydia
Fr 08.12. 19:00 Uhr Hauskreis Schleswig
Mo 11.12. 15:00 Uhr Sozialprojekt „Häkeln und Stricken“
Di 12.12. 12:00 Uhr Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
Mi 13.12. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Do 14.12. 18:30 Uhr Hauskreis Flensburg
Fr 15.12. 17:00 Uhr Trommeln mit Lydia
Mo 18.12. 15:00 Uhr Sozialprojekt „Häkeln und Stricken“
Di 19.12. 12:00 Uhr Straßenarbeit zusammen mit der Gemeinschaft in der Ev. Kirche
18:00 Uhr öffentliche Sitzung der Gemeindeleitung
Mi 20.12. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Fr 22.12. 17:00 Uhr kein Trommeln mit Lydia wegen Weihnachtsferien
Mo 25.12. –.– kein Gottesdienst in der EmK Flensburg
Di 26.12. –.– kein Gottesdienst in der Emk Flensburg
Mi 27.12. 06:00 Uhr Gebetskette für Stadt und Land für Erweckung und Weisheit
Fr 29.12. 17:00 Uhr kein Trommeln mit Lydia wegen Weihnachtsferien

 

Adventsfeier in Bildern

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Adventsfeier 2017 (16)Unsere Adventsfeier haben wir dieses Jahr am 1. Advent, den 3.12.2017 direkt nach dem Gottesdienst gefeiert.

Wie immer haben wir gesungen und viel gelacht. Adventsfeier 2017 (60)

Mary’s Boy Child
Es gab auch „Risalamande“, den traditionellen, dänischen Milchreis mit gehackten Mandeln und Sahne. Ein ganzer Mandel wurde jeweils in drei großen Schüsseln „versteckt“. Wer jeweils eine Mandel gefunden hatte, hat ein kleines Geschenk bekommen.

Adventsfeier 2017 (23)       Adventsfeier 2017 (50)

 

Für diejenigen, die keinen Milchreis mögen, gab es „Förtchen“, ein dänisch-norddeutsches Gebäck.

Adventsfeier 2017 (48)      Adventsfeier 2017 (47)

Der Apfent

Autor: Toni Lauerer

Adventsfeier 2017 (57)Der Apfent ist die schönste Zeit vom Winter. Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K. Drei Wochen bevor das Christkindl kommt stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf. Meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.

Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es auf lauter Trümmer zerrissen. Ein Haxn von ihm ist bis in den Keksteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mir a Watschn gebn und gsagt, dass net amal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher san.

Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Abe0r ich Adventsfeier 2017 (55)habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielzeugkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.

Hinter dem Christkindl stehen zwei Oxn, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Brontosaurier habe ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir zu langweilig. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König is dem Papa im letzten Apfent beim Putzen abigefallen und war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.

Normal haben die heiligen drei Könige einen Haufen Zeug für das Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Puerree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keine Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.

Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt. Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weizen für die Oma dabei und reißt gerade eine Marone ab. Einen Wolf haben wir nicht, darum lugt hinter dem Baum ein Bummerl als Ersatz-Wolf hervor.

Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampen an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Apfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu fad. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Apfent gelernt und es geht so: „Apfent, Apfent, der Obstler brennt. Erst saufst oan, dann zwoa drei vier, dann hauts de mit da Birn an d’Tuer. Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf (der Papa singts aber auch oiwei!).

Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine große Schüssel voll Nüsse und eine kleine voll Goldstaub. Darin wälzen wir die Nüsse, bis sie goldern sind, und das Christkindl hängt sie später an den Christbaum. Man darf nicht fest schnaufen, weil der Goldstaub ist dodal leicht und er fliegt herum, wenn man hinschnauft.

Einmal habe ich vorher in den Goldstaub ein Niespulver hineingetan und wie mein Vater die erste Nuss darin gewälzt hat, tat er einen Nieserer, dass es ihn grissen hat und sein Gesicht war goldern und die Nuss nicht. Mama hat ihn geschimpft, weil er keine Beherrschung hat und sie hat gesagt, er stellt sich dümmer an als wie ein Kind. Meinem Vater war es recht zuwider und er hat nicht mehr mitgetan. Er hat gesagt, dass bei dem Goldstaub irgendetwas nicht stimmt und Mama hat gesagt, dass höchstens bei ihm etwas nicht stimmt. Ich habe mich sehr gefreut, weil es war insgesamt ein lustiger Apfentabend.

Kurz vor Weihnachten müssen wir unsere Wunschzettel schreiben. Meine Schwester wünscht sich meistens Puppen oder sonst ein Klump. Ich schreibe vorsichtshalber mehr Sachen drauf und zum Schluss schreibe ich dem Christkindl, es soll einfach soviel kaufen bis das Geld ausgeht. Meine Mama sagt, das ist eine Unverschämtheit und irgendwann bringt mir das Christkindl gar nichts mehr, weil ich nicht bescheiden bin. Aber bis jetzt habe ich immer etwas gekriegt. Und wenn ich groß bin und ein Geld verdiene, dann kaufe ich mir selber etwas und bin überhaupt nicht bescheiden. Dann kann sich das Christkindl von mir aus ärgern, weil dann ist es mir wurscht. Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis Ostern nichts mehr, höchstens, wenn man vorher Geburtstag hat. Aber eins ist gwiss: Der nächste Apfent kommt bestimmt.

 

 

England 2017

Im Juli 2017 organisierte die EmK Hamburg mit Pastor William Barnard-Jones (BJ) und das Kinder- und Jugendwerk Nord mit Beate Klähn-Egbers eine Fahrt für Jugendliche nach England. Diese Reise machen sie schon seit Jahren, und dieses Jahr hab ich auch mitgemacht.

Ich war ehrlich gesagt etwas pessimistisch, als wir uns morgens alle am Treffpunkt getroffen haben. Ich bezweifelte erst, dass die anderen cool drauf wären und war froh, dass ich die Möglichkeit hatte, einen Freund mitzunehmen.

Mein mulmiges Gefühl hat sich dann jedoch schon nach kurzer Zeit auf der Fahrt geändert, wo wir alle gut ins Gespräch gekommen sind. Deshalb fand ich, auch wenn es komisch klingt, dass die Hin- und Rückfahrt eine der schönsten Erlebnisse in der Woche waren, weil wir da am meisten reden und die anderen kennen lernen konnten.

Was schade war, dass wir nicht direkt in Cambridge, sondern in Haslingfield, einem ca. 10 km entfernten Ort waren. So konnten wir nur einmal nach Cambridge. Dort hatten wir dann jedoch auch hauptsächlich Freizeit, was viel entspannter war, weil wir selber entscheiden konnten, was wir sehen wollten. Wir haben uns das Wesley House

angeschaut, was sich als ein modernes College herausgestellt hat, waren bei Harvey’s, also dem Süßigkeitengeschäft und sind einfach rumspaziert. Dabei hat man wieder viele gute Gespräche geführt und mit einem Jungen, mit dem wir uns eigentlich gleich sympathisch waren, weil wir denselben Rap hören etc., hab ich mich auch gut angefreundet. Außerdem hab ich in Cambridge auch zwei gute Freunde von mir aus Flensburg getroffen, die in derselben Woche da waren. Das war auch eine gute Sache, weil man so den Alltag aus Deutschland mit der Woche in England etwas vermischen konnte. Das Treffen und gemeinsame Essen abends mit der Gemeinde, in dessen Haus wir übernachtet haben, war auch sehr nett. Ich hatte ein echt interessantes Gespräch mit der Pastorin, und ich hab mich sehr gefreut, dass sie gelobt hat, wie gut ich Englisch sprechen würde. Beim Fußball spielen im Garten wurde ich auch von einem der englischen Jungen gelobt, wie gut ich spielen würde. Das hat mich auch gefreut, denn wer sollte es besser wissen, als ein Engländer 😀

Der Tag in London war klasse. Ich war vor zwei Jahren schon dort, und dieselben aber auch neue Orte und Dinge zu entdecken, war sehr aufregend, und hat mich auch an den Besuch vor 2 Jahren erinnert. Und ich musste feststellen, dass ich die Centre Methodist Hall schöner fand, als die Kathedrale in Canterbury, weil sie irgendwie abwechslungsreicher und interessanter war.

London MC 3

In London war es auch gut, dass wir eine Tageskarte hatten, und wir in Dreiergruppen (oder auch mit mehreren) mit der U-Bahn dort hinfahren konnten, wohin wir nur wollten. Das hat uns viel mehr Freiraum gegeben und London gehörte sozusagen uns.

Wir sahen uns das Buckingham Palace und den Trafalgar Square an. Ich hatte beides schon vor 2 Jahren gesehen und es war cool, wieder da zu sein. Am Piccadilly Circus wurde diese elektronische Leinwand natürlich dann umgebaut, als wir gerade da waren, weshalb sie nicht elektronisch war… das war schade, aber der Verkehr dort an sich war schon spannend mit anzusehen. Wir haben uns auch das Wesley House angeschaut, also wo er damals gewohnt hat. Das fand ich nicht besonders spannend, aber die vielen Flaggen in der Kirche, die neben das Haus gebaut ist, sahen gut aus.

Der Donnerstag in Canterbury war ein Entspannungstag. Wir waren den Nachmittag über in einem Park und haben geredet und Fußball gespielt. Das war schön, weil wir das Tourist-Sein etwas vergessen konnten und uns einfach so gefühlt haben, als wäre es ein normaler Alltag in England.

Den Freitag fand ich aber am besten. Morgens machte uns BJ Rührei, und wer sollte es besser können, als ein echter Engländer. Das war dann aber auch das beste Rührei, was ich je hatte.

Vormittags haben wir die Kathedrale besucht, die ich aber wie gesagt nicht so spannendCanterbury 2 fand, danach konnten wir aber den ganzen Tag über machen was wir wollten. Damit hatte man einfach wieder das Gefühl, man würde in England wohnen und einfach machen was man wollte und nicht nur als Tourist rumlaufen. Das haben wir dann auch gemacht, wir haben nicht wirklich Sehenswürdigkeiten besucht, sondern haben einfach in der Stadt gechillt. Und unsere Unterkunft war auch direkt an der Hauptfußgängerzone, weshalb man sofort mitten im Leben war.

Canterbury

Abends waren wir dann gemeinsam in einem Burgerrestaurant. Das hat die Woche sehr schön abgerundet.

Die Rückfahrt war zum einen traurig, weil die Woche vorbei war, zum anderen aber auch klasse, weil wir wieder sehr viele verschiedene Gespräche geführt haben und man wie gesagt tolle neue Freundschaften schließen konnte.

Was ich sehr gut fand war, dass die Religion keine große Rolle in der Woche gespielt hat. So hatte man nicht das Gefühl, man wäre gezwungen über ein Thema zu reden und dass man nur deswegen hier wäre.

Mit dieser Woche habe ich tolle Erlebnisse aus England mitgenommen und auch, dass ich London und Canterbury zum zweiten Mal, aber dieses Mal mit ganz anderen Augen gesehen habe, war sehr beeindruckend. Ich habe coole neue Freundschaften aber auch eine noch mehr gestärkte alte Freundschaft mitgenommen und ich habe gelernt, dass man nie beim ersten Sehen darüber urteilen sollte, was auf einen zukommt. Denn das, was ich zuerst als nicht sehr vielversprechend empfand, war am Ende eines der besten Wochen meines Lebens.

Raphael Kiss-Rabata

(Die Fotos im Artikel sind von Raphael Kiss-Rabata.  Das Beitragsbild: abstract. desktopnexus.com)

Die Methodisten in Flensburg

Herzlich Wilkommen im Blog der Flensburger Methodisten!

Hier erzählen wir Ihnen von unserem Glauben, unserem Gemeindeleben und sozialen Tätigkeiten.

29.08 (91)

„Auch wenn wir es nicht schaffen, dass die Kriege in aller Welt aufhören, auch wenn wir nicht alle Kinder Gottes miteinander versöhnen können, so soll doch jeder tun, was er kann.“ 
John Wesley